Jahresbericht des Jugendpflegers im Sozialausschuss

Volkmarser Jugendzentrum könnte Aushilfskraft gebrauchen

Die Ehringer Kirmesburschen unterstützen das städtische Jugendzentrum. Das Bild zeigt die Kirmesburschen Patrick Pape und Niklas Keim, Stadtjugendpfleger Marcos Koutelas,  sowie die Jugendlichen des Jugendzentrums "Countdown".

Krankheitsbedingt war das Jugendzentrum „Countdown“ am Wetterweg im vergangenen Jahr nur an 155 Tagen geöffnet. In dieser Zeit gab es 1074 Besuche von 64 Jugendlichen, wovon vier Jugendliche fast täglich ins Jugendzentrum kamen.

Volkmarsen. Das geht aus dem Jahresbericht des städtischen Jugendpfleger Marcos Koutelas hervor der jetzt im Ausschuss für Soziales, Integration und Bauen (SIBA) diskutiert wurde.

Von den 61 Jugendlichen kamen 39 Jugendliche ein- bis zehnmal im Jahr. Die Tatsache, dass das Jugendzentrum überwiegend von Stammgästen besucht wird, erklärt sich der Jugendpfleger mit der vergleichsweise weiten Entfernung vom Stadtzentrum.

Jugendliche ohne Fahrrad nähme die Strecke nur ungern auf sich, heißt es. Diese Schwierigkeiten konnte durch die Fahrradwerkstatt etwas abgefangen werden, denn hier können die Jugendlichen nicht nur ihre Fahrräder reparieren, sondern auch kostenlos Räder ausleihen.

Darts, Kicker und Billard besonders beliebt

Anderseits kämen die Stammbesucher offensichtlich gerne ins Jugendzentrum, so dass hier eine kontinuierliche Arbeit mit den Jugendlichen möglich sei, fasst Koutelas zusammen.

Es bestehe nach wie vor dringender Bedarf, die Flexibilität der Jugendpflege durch eine zusätzliche Hilfskraft zu erhöhen, damit auch Außeneinsätze (Aktionen, Streetwork, usw.) möglich seien. Durch eine weitere Kraft wäre es zudem möglich, mehr Jugendliche zu erreichen und Fehlzeiten durch Urlaub zu überbrücken.

Besonderen Zuspruch hätten im vergangenen Jahr Filmprojekte, Übernachtungen im Jugendzentrum, eine Fahrt zum Movie-Park, sowie Turniere in Darts, Kicker und Billard gefunden, heißt es in dem Jahresbericht weiter.

Kinderangebote erfreuen sich großer Beliebtheit

Erstmals wurde 2019 eine „Kinderzeit“ an zwei Tagen in der Woche angeboten, um die Attraktivität des Jugendzentrums zu steigern und die Schließung des Familienzentrums abzufangen.

Die Angebote hätten sich mittlerweile gut etabliert, die Kinder kämen gerne und regelmäßig mit bis zu acht Kindern.

Besonders gut würden Aktivitäten wie Zaubertricks, mikroskopieren, basteln, die Skaterbahn, Gipsmasken, Schatzsuche und Riesenseifenblasen angenommen.  

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