Külter Alt- und Neubürger treffen sich zu einer Kennenlernfeier bei Musik und Kaffee

Musik verbindet Kulturen

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Wer sich kein Instrument aus der Kiste der Wolfhager Percussion-Gruppe geschnappt hatte, klatschte in die Hände oder wippte mindestens mit den Füßen. Die westafrikanischen Rhythmen begeisterten alle Besucher der Külter Kennenlern-Party.

Volkmarsen-Külte. Die kleine Kennenlernfeier in der Nordwaldeckhalle für die Külter Bevölkerung und die Flüchtlinge hat sich am Sonntag zu einer großen kunterbunten Party entwickelt.

Nach dem Zubereiten und Essen von deutscher Kost und landesüblichen Speisen der Flüchtlinge mit den Paten und Helfern konnten sich die Organisatoren über großen Andrang im Kulturraum freuen. Musik ist eine Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Das wurde deutlich, als Jung und Alt fasziniert die mannigfaltigen Vorführungen genossen.

Draußen begann die Veranstaltung mit Feuerwehr-Übungen am Löschgerät. Jeder war eingeladen, einem Papierkorbbrand mit der Löschflasche zu Leibe zu rücken, was zu großer Belustigung der Zuschauer führte. Trommeln und Gitarren Im Kulturraum rollte anschließend das musikalische Programm mit vielseitigen Vorführungen an.

Die Külter Kracher begeisterten mit ihrem fröhlichen Tanz und der Külter Chor reiste mit seinen Zuhörern „In the Jungle“, mitten in den Urwald. Zirpende Grillen, quakende Frösche und Affenschreie schufen einen beeindruckenden akustischen Hintergrund. Den Külter Sängern haben sich zwei Flüchtlinge angeschlossen. Mit den Line-Dancern, einer Frauengruppe aus Volkmarsen und Külte, ging es über den großen Teich zu den Rodeo-Reitern.

Persische Gitarre mit im Iran verbotenem Liedtext brachte Habib zu Gehör. Auch wenn das Publikum keinen Zugang zum arabischen Text hatte, waren die Zuhörer doch verzaubert von den orientalischen Klängen und Habibs virtuosen Umgang mit der Oud.

Von Ute Germann-Gysen

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