Spiele in der Nordhessen-Halle

LAN-Party lockt 360 Fans nach Volkmarsen

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Der Netzwerkmeister „Net-Zwerg“ hat den Überblick, auch bei 360 kabelvernetzten Computern.

Volkmarsen. Die Nordhessenhalle war am Wochenende wieder ein Mekka für Computerspieler. Aus Schweden, Finnland, England, Österreich, Niederlande und ganz Deutschland hatten 360 Anhänger von „Local Area Network-„ kurz LAN-Partys ihre Rechner miteinander verkabelt.

Dazu kam noch die 20-köpfige Mannschaft des Veranstalters, Dota-Lan aus Kassel. Die sorgten dafür, dass das riesige Kabel-Netzwerk funktionierte. Zehn Router mit je 150 MBit Geschwindigkeit verknüpften die Datenmassen miteinander.

Trotzdem sah man kein Kabel-Wirrwarr, sondern wenige am Boden festgeklebte Leitungen zu den langen Tischreihen, auf denen die Spieler ihre Computer aufgestellt hatten. Dota 2 nennt sich das meistgespielte Strategie-Game, bei dem auch geballert wird, um das gegnerische Haus zu vernichten.

Von den je fünfköpfigen Mannschaften mit Namen, wie „Erdnusslocken“, „Tsunderstorm“ und „Kellerkinder“, waren dabei ein Lachen im einen, dann Jubelrufe im anderen Bereich zu hören. Das dabei aufkommende Gemeinschaftsgefühl ist es wohl, dass die Spieler bewegt, so lange Strecken auf sich zu nehmen, statt bequem von zu Hause aus im Internet zu spielen.

Die Frauenquote unter dem Teilnehmern steigt, der älteste Teilnehmer war 60 Jahre und ein Vater spielte gemeinsam mit seinen beiden Kindern in einer Mannschaft. Auf der Zuschauer-Tribüne befand sich eine „Medien-Area“. Von dort gab es Live-Übertragungen der Spiele fürs Internet, und ein professioneller Kameramann sendete Eindrücke vom Computerspiele-Festival an You-Tube. 

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