Als Mordmotiv nennt die Staatsanwaltschaft Habgier

Lütersheimer Mordermittlungen noch nicht abgeschlossen

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In dem brennenden Wohnhauses am Ortsrand von Lütersheim wurde im November eine Leiche gefunden.  

Volkmarsen-Lütersheim.  Nach dem Großbrand in einem Wohnhaus am Ortsrand von Lütersheim und dem Tod des 79-jährigen Hausbesitzers in der Nacht vom 19. auf den 20. November vergangenen Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel immer noch wegen Mordverdachts gegen einen 39-Jährigen.

Wie der  Sprecher der Staatsanwaltschaft, Andreas Thöne, auf WLZ-Nachfrage bestätigt, haben die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergeben, dass der 79-Jährige Bewohner an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung verstorben ist.

Der wenige Tage nach der Tat festgenommene 39-Jährige Tatverdächtige soll sein Opfer aus Habgier getötet haben. Bei ihm wurden mehrere Wertgegenstände des Geschädigten, darunter ein Desktop PC und ein TV-Gerät aus dem Haus in Lütersheim gefunden. Zur Verdeckung seiner Straftaten soll er in dem Haus Benzin vergossen und anschließend angezündet haben.

Der 39-Jährige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während sein 48-jähriger Hehler aus Göttingen, aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Eine längere Untersuchungshaft wäre unverhältnismäßig, da er lediglich der Hehlerei dringend verdächtig ist.

Die Ermittlungen dauern fort, unter anderem ist die Auswertung von Daten noch nicht abgeschlossen. Ein Termin für die Anklageerhebung ist noch nicht in Sicht.    

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