Verein Rückblende lädt regelmäßig zum Besuch ein:

Medienstation ergänzt die Dauerausstellung im Gustav-Hüneberg-Haus

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Medienstation im Gustav-Hüneberg-Haus: Der Vorstand des Vereins „Rückblende“ mit von links Manfred Flore, Susanne Buxan, Niklas Keim, Joachim Geritzen, Thomas Neutze und Arno Walprecht präsentiert die Neuanschaffu ng.  

Volkmarsen – Das Gustav-Hüneberg-Haus ist um eine Attraktion reicher: Der Verein „Rückblende - Gegen das Vergessen“ freut sich, seine Ausstellung zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Region um eine interaktive Medienstation erweitern zu können.

Da der 800 Jahre alte Gewölbekeller mit der 2013 wiederentdeckten Mikwe für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht zugänglich ist, können sich die Besucher der Geschichtswerkstatt von nun an mit Hilfe des Terminals interaktiv über einen Bildschirm mit den Informationen zur Mikwe auseinandersetzen.

„Mit der Medienstation können wir das einzigartige jüdische Ritualbad einem noch größeren Besucherkreis zugänglich machen“, freut sich der Vorsitzende Thomas Neutze. Über die Inhalte der Medienstation wird die Geschichte der Mikwe allgemein und die der Volkmarser Mikwe im Besonderen vermittelt. 

Das Vorhaben wurde mit 80 Prozent der Kosten aus dem europäischen Leader-Programm der Europäischen Union gefördert. Der übrige Teil wurde aus Spenden und Eigenmitteln des Vereins finanziert. Bei der technischen Umsetzung half die renommierte Firma ArchimediX aus Ober-Ramstadt.

Das Gustav-Hüneberg-Haus hat an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.   

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