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Modernes Wohnen in der Volkmarser Altstadt ermöglichen

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Von: Armin Haß

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Blick auf die Abrissfläche an der Ecke Hospitalstraße/Niedere Stadtmauer in Volkmarsen.
Etwa ein Dutzend neue Wohnungen sind in einem dreigeschossigen Neubau an der Ecke Hospitalstraße/Niedere Stadtmauer in Volkmarsen geplant. © Armin Haß

In der Volkmarser Altstadt ist der Bau einer Wohnanlage mit rund einem Dutzend moderner Eigentumswohnungen geplant, die gemeinsam von der Raiffeisenbank Volkmarsen und der Waldecker Bank vermarktet werden sollen.

Volkmarsen – Die Stadt hatte an der Ecke Hospitalstraße/Niedere Stadtmauer vor fünf Jahren mehrere einzelne Grundstücke gekauft und die Gebäude, unbewohnte, vor allem gewerblich genutzte Bauten, abreißen lassen, um die Entwicklung der Altstadt zu fördern.

Bürgermeister Hartmut Linnekugel bezeichnet die Pläne für den Neubau von Eigentumswohnungen unweit der katholischen Kirche als „echtes Leuchtturmprojekt.“

Dem Baustil der Altstadt angepasst

Bauherr soll die GENOBA Immobilien GmbH werden, Tochtergesellschaft der Waldecker Bank. Die Zustimmung zum Verkauf des knapp 1000 Quadratmeter großen städtischen Baugrundstücks, das an der Hospitalstraße zwischen Katholischer Kirche und Mühlengraben liegt, wurde bereits von der Stadtverordnetenversammlung erteilt.

Drei Männer und zwei Frauen stehen vor einer Bauskizze.
Gemeinschaftsprojekt, von links: Karl Oppermann (Waldecker Bank), Christoph Weishaupt (Raiffeisenbank Volkmarsen) und Manuela Achenbach (GENOBA Immobilien) zeigen den Vorentwurf der Architektin Brigitte Schade-Kleist (rechts) für eine Wohnanlage in der Altstadt. Neben ihr Bürgermeister Hartmut Linnekugel. © Privat

Geplant ist ein dreigeschossiges, dem historischen Baustil der Altstadt angepasstes, barrierefreies Gebäude in L-Form mit einem großzügig gestalteten Innenhof. Die Bauausführung soll im besonders energiesparsamen Effizienzhaus-40-Standard erfolgen.

Laubengänge zum Hof

Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, den ältesten Teil der mittelalterlichen Altstadt als Wohn- und Lebensquartier aufzuwerten, heißt es dazu in einer Mitteilung. Der von der Volkmarser Architektin Brigitte Schade-Kleist hat dazu den Vorentwurf erstellt.

Die Wohnungen werden über den Innenhof und einem turmähnlichen Bau mit Fahrstuhl und Treppe erschlossen. Auf ein klassisches Treppenhaus wird verzichtet. Die Wohnungen werden über Laubengänge und jeweils eigene Eingangstüren vom Hof her erreicht.

Käufer können beim Wohnungszuschnitt mitreden

Die großzügig gestaltete Hoffläche ist für eine gemeinschaftliche Nutzung und nicht als Parkplatz vorgesehen. Kfz-Stellplätze werden an der niedriger gelegenen Westseite neben dem Kellergeschoss unter dem Gebäude angelegt.

Die Marktvorstände der Raiffeisenbank Volkmarsen und der Waldecker Bank, Christoph Weishaupt und Karl Oppermann, betonen, dass sie – unabhängig von der in diesem Jahr angestrebten Verschmelzung beider Banken – ein weiteres Großprojekt in der Kugelsburgstadt gemeinsam voranbringen. So weit wie möglich würden Wünsche zu Größe und Zuschnitt der Wohnungen in die Genehmigungsplanung einfließen. Ansprechpartner sind der vor Ort tätige Kundenberater Thomas Viesehon (Raiffeisenbank) und die Geschäftsführerin der GENOBA Immobilien GmbH, info@genoba-immo.de  (red/ah)

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