Einweihung ein Jahr nach Fertigstellung

Kameraden legen sich für neues Feuerwehrhaus Külte ins Zeug

Fast ein Jahr nach Fertigstellung wurde das neue Feuerwehrgerätehaus in Külte eingeweiht. Darüber freuten sich (v.l.) Ortsvorsteher Gerhard Laabs, Eberhard Henkelmann vom Kreisfeuerwehrverband, Klaus Teppe, Standbrandinspektor Kai Wiebusch, Kreisbeigeordnete Hannelore Behle (vorn), Wehrführer Hendrik Wagener, Vereinsvorsitzenden Christian Engelhard und Bürgermeister Hartmut Linnekugel.
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Fast ein Jahr nach Fertigstellung wurde das neue Feuerwehrgerätehaus in Külte eingeweiht. Darüber freuten sich (v.l.) Ortsvorsteher Gerhard Laabs, Eberhard Henkelmann vom Kreisfeuerwehrverband, Klaus Teppe, Standbrandinspektor Kai Wiebusch, Kreisbeigeordnete Hannelore Behle (vorn), Wehrführer Hendrik Wagener, Vereinsvorsitzenden Christian Engelhard und Bürgermeister Hartmut Linnekugel.

Mehr als 3800 Stunden Eigenleistung haben die Külter Kameraden in ihr neues Feuerwehrhaus investiert. Das Richtfest als auch die Einweihung mussten im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen.

Volkmarsen-Külte –Umso gebührender wurde nun die Fertigstellung am neuen Standort gefeiert. Deutlich wurde dabei die beachtliche Größe des Raumes hinter den drei Rolltoren. Beide Fahrzeuge finden dort locker Platz, darunter das Löschgruppenfahrzeug LF10, das eine zentrale Rolle im Katastrophenschutzzug der Stadt Volkmarsen einnimmt.

Auf neuestem Stand

Auch ansonsten ist das Gebäude auf dem neuesten Stand, von den Umkleiden und Duschen bis hin zum eigenen Raum für den Feuerwehrnachwuchs. Manchmal habe ein Nein eben auch etwas Gutes, erklärte Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch mit Blick auf den Neubau am Stadtweg.

Vor wenigen Jahren sei noch über einen Umbau am alten Standort nachgedacht worden, der an einem Anlieger-Veto scheiterte. Der erzwungene Neubau habe sich als Glücksfall erwiesen.

Erwartungen übertroffen

Das zukunftsfähige Gebäude lobten auch Wehrführer Hendrik Wagener, und Vereinsvorsitzender Christian Engelhard. Engelhard dankte den städtischen Gremien, dem Bauhof, den beteiligten Firmen, allen Spendern und insbesondere den ehemaligen Wehrführern Christian Wachs und Andreas Wilke, die unzählige Stunden in die Planung und Baubegleitung gesteckt hatten.

Auch die Arbeit der langjährigen Gerätewarte Heinz Wagener und Dirk Koerfer wurde gewürdigt. Dass die 3800 ehrenamtlich geleisteten Stunden der Feuerwehrangehörigen alle Erwartungen übertrafen, hoben Bürgermeister Hartmut Linnekugel und Stadtverordneter Klaus Teppe hervor.

Kosten von 930 000 Euro

Bei veranschlagten Baukosten von insgesamt 930 000 Euro waren rund 70 000 Euro als Eigenleistung eingeplant, die sich letztendlich auf stolze 150 000 Euro belief. Mit 162 300 Euro wurde der Neubau vom Land Hessen gefördert.

„Das wird eine gute Basis für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nicht nur hier in Külte sein“, hob der Bürgermeister hervor. Allein im laufenden Jahr musste die Einsatzabteilung zu zwölf Brand- und fünf Hilfeleistungseinsätzen ausrücken.

Wichtig für Ausbildung

Angesichts der großen Einsatzabteilung sowie der Kindergruppe und Jugendfeuerwehr hob Kreisbeigeordnete Hannelore Behle die Bedeutung des neuen Gebäudes als Zentrum der Ausbildung, Stätte der Begegnung und Kommunikation hervor. Die Grüße des Kreisfeuerwehrverbands überbrachte Eberhard Henkelmann.

Ortsvorsteher Gerhard Laabs verband mit seiner Gratulation die Hoffnung, dass auch das neue Feuerwehrhaus wieder fünfzig Jahre halten möge. Beim Tag der offenen Tür hatten alle Interessierten Gelegenheit, sich im Gebäude umzusehen. (Sandra Simshäuser)

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