Erster Spatenstich

Neues Haus für Feuerwehr in Külte

Erster Spatenstich am künftigen Feuerwehrhaus Külte, das in einem Jahr fertiggestellt sein soll. Links Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch, neben ihm Bürgermeister Hartmut Linnekugel, in Uniform Wehrführer Christian Wachs und Ortsvorsteher Gerhard Laabs mit weiteren Vertretern von Wehr, Verwaltung, Planungsbüro und Baufirma. Foto: Armin Haß

Volkmarsen-Külte – Zum symbolischen ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Külte kamen Vertreter von Feuerwehr, Stadt und Planungsbüro zusammen. Das mit Kosten von 930 000 Euro veranschlagte Projekt soll spätestens in einem Jahr bezogen sein.

Nach langen Planungen und Diskussionen in den städtischen Gremien ist endlich mit dem Ausheben der Baugrube begonnen worden. Aufträge im Wert von 450 000 Euro seien bisher vergeben worden, damit werde der Kostenrahmen eingehalten, sagte Bürgermeister Hartmut Linnekugel. 

Das wird gebaut

Die Stadtverordnetenversammlung hatte noch im Herbst einen Nachschlag aufgrund eines größeren Bauvolumens beschlossen. Der Gebäudekomplex am Stadtweg umfasst drei Garagen für die beiden Einsatzfahrzeuge und einen Geräteanhänger. Daneben entstehen Räume für die Unterbringung der persönlichen Ausrüstung und getrennte Sanitäranlagen sowie für Zusammenkünfte und Ausbildung der Männer und Frauen. 

Die Feuerwehr unter Führung von Christian Wachs zählt 45 Einsatzkräfte, die in diesem Jahr schon 33-mal ausrückten. Und unter der Leitung von Ronja Wilke und Till Wilke sind 16 Kinder und ein Dutzend Jugendliche in verschiedenen Gruppen aktiv.

Hohe Eigenleistungen

Wenn im nächsten Jahr Grundmauern und Dach errichtet worden sein werden, beginnen die Feuerwehrleute aus Külte mit ihren Eigenleistungen. Stolze 70 000 Euro in Arbeitsstunden haben die Brandschützer zugesagt. Mit Unterstützung von heimischen Unternehmen werden Elektroarbeiten und die Gestaltung der Außenanlagen von Feuerwehrleuten übernommen.

Das neue Feuerwehrhaus wird vom Land mit einem Zuschuss von 162 300 Euro gefördert. Für die Finanzierung wird auch der Erlös aus dem inzwischen erfolgten Verkauf des Feuerwehrhauses und des angrenzenden Dorfgemeinschaftshauses genutzt.

 Für Vereine und Gruppen sind andere Räume gefunden worden, schließlich steht noch die Nordwaldeckhalle zur Verfügung.

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