Über 80 Helfer bei  Großübung im Einsatz

Sanitäter und Feuerwehr proben Rettung an Grundschule Volkmarsen

DRK-Helfer und Feuerwehr im Einsatz: Gemeinsame Großübung   an der Grundschule Volkmarsen. Foto: Armin Haß

Volkmarsen/Arolsen. Nebelkerzen verbreiten rauchähnliche Wolken, im Schulgebäude ist kaum etwas zu sehen, ein Schulkind liegt verletzt auf dem Boden: Großübung für die Volkmarser Feuerwehren, die Kameraden aus Arolsen und den 1. Sanitätszug des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Bei dem angenommenen Brand mit mehreren Verletzten und Vermissten, wie sich bei der Übung herausstellt, wird besonders die Zusammenarbeit der Rettungsteams der Wehren und des DRK geprobt.

Das war das Szenario

Was ist geschehen in der Grundschule Villa R? Wo sind Verletzte? Wie sollen sie mit Erster Hilfe und dann auf dem mobilen Behandlungsplatz versorgt werden? Am Freitagabend wurden alle Volkmarser Feuerwehren mit rund 70 Einsatzkräften, die Drehleiter und ein Gerätewagen vom Stützpunkt Arolsen sowie der 1. Sanitätszug Waldeck-Frankenberg mit 18 Männern und Frauen sowie die Rettungshundestaffel des DRK in Korbach alarmiert. Mehrere Rettungswagen und ein Katastrophenschutzfahrzeug für die Erstversorgung von Verletzten rückten aus.

Während Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten in die vernebelte Schule vorrückten, stellten andere Kameraden eine Leiter auf, um in das Obergeschoss zu gelangen, unterdessen rückte die Drehleiter aus Arolsen an. in den „Sprungretter“, eine innerhalb von 30 Sekunden aufblasbare überdimensionale Luftmatratze, wird eine Puppe geworfen.

Realitätsnah geschminkt

Die Feuerwehrleute mussten die Verletzten aufspüren und mit Tragen den Rettungsteams des Sanitätszugs unter der Leitung von Manuel Henkelmann, zugleich Wehrführer in Ehringen, zuführen.

Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch hatte zusammen mit dem „crash art“-Team, das die Verletzten realitätsnah vorbereitete, das Szenario mit entworfen und kannte die Zahl der Verletzten. Am Ende konnten alle 20 plus ein Feuerwehrmann mit gemimten Kreislaufproblemen in Sicherheit gebracht werden. Auch die Rettungshunde waren daran beteiligt.

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