Neues Fahrzeug und Wärmebildkameras

Schlagkraft der Feuerwehr Lütersheim erhöht

Die Freiwillige Feuerwehr Lütersheim bekam ihr neues, wasserführendes Fahrzeug. Zugleich ist Volkmarsen die erste Großgemeinde im Landkreis, in der alle Ortsteilfeuerwehren über Wärmebildkameras verfügen. Diese wurden bei der Gelegenheit übergeben.
+
Die Freiwillige Feuerwehr Lütersheim bekam ihr neues, wasserführendes Fahrzeug. Zugleich ist Volkmarsen die erste Großgemeinde im Landkreis, in der alle Ortsteilfeuerwehren über Wärmebildkameras verfügen. Diese wurden bei der Gelegenheit übergeben.

Die Freiwillige Feuerwehr Lütersheim hat offiziell ihr neues, wasserführendes Fahrzeug bekommen. Zwei Jahre vorher war das umgebaute Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben worden.

Volkmarsen-Lütersheim – Seit Samstagabend ist Volkmarsen zudem die erste Großgemeinde im Kreis Waldeck-Frankenberg, in der alle Ortsteilwehren über Wärmebildkameras verfügen. Diese übergab Bürgermeister Hartmut Linnekugel.

Das TSF-W in Lütersheim kostete 130 000 Euro, wobei das Land das Chassis für 50 000 Euro finanzierte und die Stadt die Beladung bezahlte. Zu den Kernstücken gehört die Ausrüstung für vier Atemschutzgeräteträger.

Erstmals verfügt die Wehr mit ihren 22 Aktiven nun über ein Auto mit einem rund 1000 Liter fassenden Tank. „Die erhöhte Schlagkraft durch den Tank ist gerade bei der Dürre wichtig“, sagt der Vorsitzende Detlef Michel.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen konnten sich immer nur kleinere Gruppen unter Regie von Wehrführer Tobias Michels mit dem bereits im April ausgelieferten Fahrzeug vertraut machen: „Wir haben es gut im Griff.“ Die Kameradschaft hat zudem ein Autoradio mit Navigationsgeräte und die Rückfahrkameras finanziert.

Bürgermeister Hartmut Linnekugel wies auf die umfangreichen Investitionen der Stadt für die Sicherstellung des Brandschutzes und die Rettung von Menschenleben. Diese bezifferte mit insgesamt 2,1 Millionen Euro.

Dazu gehören das für Herbsen geplante baugleiche Fahrzeug, eine Hubarbeitsbühne, die bereits bestellt wurde, der Neubau des Feuerwehrhauses in Külte und die Anschaffung eines 300 000 Euro teuren Löschgruppenfahrzeugs für die Kameraden in Ehringen.

Der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz bekräftigte, die Landesregierung werde keine Abstriche im Haushalt bei den Feuerwehren machen.

„Das ist ein tolles Fahrzeug“, stellte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick fest. Es sei nicht selbstverständlich, dass das Land das Auto finanziere, in anderen Bundesländern sei das nicht üblich.

Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch erinnerte an die Forderung, in hoher Zahl die Atemschutzgeräteträger bereitzuhalten und auszubilden.

Erster Einsatz

Einer der ersten Einsätze ist nach den Worten von Ortsvorsteher Hartmut Fischer bereits geplant: So wird die Wehr im Rahmen der verkleinerten 900-Jahr-Feier am 30. August die Linde leckern, die zum Jubiläum gepflanzt werden soll.

Das dürfte im Rahmen der nötigen Bewegungsfahrten möglich sein, und der Tank werde dadurch nicht gleich geleert. (Von Armin Haß)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare