CDU-Mehrheit setzt mehr Geld für Verbesserungen durch

Sicherheit ist ein Gefühl - Mehr Licht kann helfen

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Mehr Licht am Marktplatz und an anderen dunklen Ecken in der Altstadt könnte das Sicherheitsgefühl der Bürger dauerhaft stärken.

Volkmarsen. Um das Sicherheitsgefühl der Bürger in der Kugelsburgstadt zu stärken, stehen im kommenden Jahr 10 000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Das hat das Stadtparlament mit den Stimmen der CDU beschlossen.

Zwei Stadtverordnete stimmten dagegen. Neun enthielten sich.

Hauptknackpunkt in der Diskussion war die Frage, ob denn Volkmarsen tatsächlich ein unsicheres Pflaster sei oder nicht. Die Polizeistatistik jedenfalls bestätigt das nicht.

Die subjektive Wahrnehmung könne aber eine andere sein, wenn man spät abends am Marktplatz vorbeikomme und eine Ansammlung von jungen Autofahrern mit fremden Kennzeichen sehe, so die Feststellung.

 „Wer sich bedroht fühlt, der soll die Polizei anrufen“, kommentierte ULV-Sprecher Arno Walprecht. Nur so komme der Fall auch in die Statistik. Bloße Empörung am Stammtisch reiche nicht aus.

 Klaus Teppe von der FWG gab zu bedenken, dass es tatsächlich dunkle Ecken in der Stadt gebe, seit man die Zahl der Straßenlaternen aus Kostengründen reduziert habe.

Thomas Neutze (FDP) regte daher an, die Straßenlaternen auf stromsparende Leuchtmittel umzustellen. Dann könne man relativ kostenneutral das Sicherheitsgefühl stärken.

Thorsten Huntzinger von der AfD erklärte, er sei froh, dass die CDU das Thema Sicherheit für sich entdeckt habe. Er habe den Eindruck, dass es sich bei der CDU nur um ein Placebo handele.

Bruno Kramer (SPD) wies darauf hin, dass es sich bei der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt um eine Pflichtaufgabe des Bürgermeisters handele. Im Übrigen könne sich der Ausschuss für Soziales, Integration und Bauen damit beschäftigen. (es)

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