Einsätze jetzt auch über die Kreisgrenzen hinaus

So realitätsnah proben Wehren in Ehringen den Ernstfall

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Feuerwehren üben in Ehringen.

Ehringen/Viesebeck Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ehringen und Viesebeck arbeiten ab sofort gemeinsam Kreis übergreifend Einsätze ab. Was seit über 20 Jahren nur als Übung möglich war, wird nun auch im Ernstfall praktiziert.

Aktualisiert am 31. März um 10.35 Uhr

Der jahrelange Einsatz der Wehrführer die gute Zusammenarbeit und freundschaftliche Kameradschaft der beiden Wehren auch im Alltag umzusetzen, ist nun endlich gelungen. Eine Großübung am Gründonnerstag war der symbolische Start dieser neuen Kooperation.

 Wer rückte alles aus?

Ein angenommener Kellerbrand mit anschließender Explosion während einer Feier war für 80 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Ehringen, Lütersheim und Viesebeck sowie den Besatzungen des  dem Einsatzleitwagens  aus Volkmarsen und des  1. Sanitätszuges des DRK Waldeck Frankenberg eine ordentliche Herausforderung. 

Unter Atemschutz galt es, die 13 "Opfer" aus dem verqualmten Keller zu retten und parallel den Brand zu bekämpfen. Die Verletzten wurden zu einem Sammelplatz gebracht und dort von den Einsatzkräften des Sanitätszugs versorgt, registriert und mit Rettungswagen abtransportiert. 

So wirklichkeitsnah spielen die "Opfer"

Die Opfer spielten ihre Rolle perfekt und machten es den Rettern nicht einfach. Eine verzweifelte Mutter, die ihr Baby nicht hergeben wollte, ein mit starken Verbrennungen schreiender Mann, der um das Leben seines Vaters kämpfte, verstärkten die realitätsnahe Wirkung sehr eindrucksvoll. 

Hier war das Team "crash art" aus Zierenberg im Einsatz, die spezialisiert sind auf Unfalldarstellung. Eine für alle Beteiligten anspruchsvolle Übung, die zeigte, wie gut die Zusammenarbeit  funktioniert. (ysk)

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