So stark sind die jungen Volkmarser Schwimmer

Die Jüngsten waren am stärksten: Zahlreiche Kinder und Jugendliche machten beim Zwölf-Stunden-Schwimmen im Burgschwimmbad mit. Rechts im Bild: Klaus Kramer und Gisela Kreber von der DLRG-Ortsgruppe Volkmarsen-Ehringen. Foto: Sandra Simshäuser

Volkmarsen. Über 200 Kilometer sind die 50 Teilnehmer beim Zwölf-Stunden-Schwimmen in Volkmarsen geschwommen.  Vivien Madau siegte mit 14 Kilometern.

 Bei 23 Grad Wassertemperatur traten die Teilnehmer an, um ihre letzten Runden bei lauschigen 26 Grad zu ziehen. Das Zwölf-Stunden-Schwimmen im Freibad unter der Kugelsburg machte jungen und erfahrenen Schwimmern gleichermaßen Spaß.

Das sind die Sieger

Alle 50 Teilnehmer zusammen haben eine Strecke von 210,6 Kilometern geschwommen. Im Schnitt pro Teilnehmer mehr als vier Kilometer, wie der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe, Klaus Kramer, betont. 26 der 50 Teilnehmer waren Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr. Kramer: „Vor diesem Hintergrund ist das ein sensationelles Ergebnis.“

Gesamtsiegerin wurde Vivien Madau mit 14 km, jüngste Teilnehmerin war Joline Skambraks (fünf Jahre), die beachtliche 500 Meter  schwamm. Gewonnen haben in der Klasse bis sieben Jahre Etienne Daubert mit 5650 Metern, in der Klasse acht bis zehn Jahre Julien Figge mit 8000 Metern, in der Klasse elf bis 13 Jahre Mara Czok mit 13 600 Metern. 

Darum geht es der DLRG

14 bis 16 Jahre: Vivien Madau, 14 000 Meter; Jugendliche ab 17 und Erwachsene: Vinzenzo Nardone mit 10 000 Metern. Der Familienpokal ging an Familie Czok mit 29 300 geschwommenen Metern.

Die Veranstalter der DLRG-Ortsgruppe Volkmarsen-Ehringen freuten sich, dass auch noch das Wetter mitspielte. Das Bahnenschwimmen solle zum einen das Freibad attraktiv machen, erklärte Vorsitzender Kramer.

Deswegen wurde verkürzt

Den Wasserrettern, die auch die Badeaufsicht übernehmen, liege aber auch der Gesundheitsaspekt am Herzen: um in die Wertung zu kommen, mussten mindestens zwei Bahnen geschwommen werden. Da der spritzige Wettbewerb diesmal mitten in die Sommerferien fiel, hatten sich die Veranstalter dazu entschlossen, das Wettschwimmen von 24 auf zwölf Stunden zu verkürzen.

Ein Zeltlager mit Frühstück gab es dennoch wie gewohnt, während die Teilnehmer ihre Urkunden bereits am Abend mit nach Hause nehmen konnten. Die Preise für die fleißigen Schwimmer hatten Volkmarser Geschäftsleute gestiftet. (sim)

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