Bericht des langjährigen Sozialarbeiters Marcos Koutelas

So unterstützt Jugendarbeit in Volkmarsen Familien

Das Jugendzentrum im Gewerbegebiet : Unser Bild entstand bei einer Veranstaltung mit dem TV Külte und dem Förderverein. Marcos Koutelas (rechts mit Bart), Daniel Seiler (daneben; (Förderverein Jugendzentrum), Gerhard Gottmann (links am Container; TV 08 Külte). Foto: Leonie Beermann

Volkmarsen – Einmütig lobten die Mitglieder die Volkmarser Ausschüsse die Arbeit im städtischen Jugendzentrum Count Down.

„Da müssen mindestens fünf Leute mit den Jugendlichen gearbeitet haben“, lobte Hakola Dippel (AfD) den Einsatz des Sozialarbeiters Marcos Koutelas und die Unterstützung durch den Förderverein.

Hochwertige Arbeit

„Hier wird qualitativ hochwertige Arbeit geleistet“, sagte Christel Keim SPD). Sie hoffe, dass auch die Residenz auf das Angebot wieder steige. „Den Jugendlichen gefällt es, und sie beteiligen sich an der Arbeit, stellte Bruno Kramer (SPD) fest. 

Die Besuche des Count Down waren bedingt durch den Umzug 2017 von der Altstadt ins Gewerbegebiet stark zurückgegangen, sie betragen 2018 gerade die Hälfte der noch 2016 gezählten 1600 Besuche.

Eine Sache des Vertrauens

Doch die Stadtverordneten machten ihre Einschätzung nicht an den reinen Zahlen, sondern an der Art der Jugendarbeit am neuen Standort am Wetterweg und dem vertrauensvollen Umgang auch mit den Eltern fest.

Unterstützt durch einen Praktikanten, engagierte Jugendliche, den Förderverein und Spenden von Unternehmen oder Einnahmen aus dem Jugendkiosk, konnte ein vielseitiges Angebot etabliert werden. Die Ferienspiele und der Besuch des Movieparks waren Höhepunkte, so Koutelas.

Für den Beruf lernen

Die meisten Jugendlichen im Count Down besuchen Lernhilfe-, Haupt- und Förderschulen und sind zwischen 12 und 19 Jahre alt. Auch Jugendliche aus dem Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Autismus. oder junge Flüchtlinge kommen, die etwa Hilfe bei Bewerbungsschreiben benötigen.

Der selbst verantwortete Betrieb des Kiosks und der Fahrradwerkstatt sind laut Koutelas wichtige Elemente des Jugendzentrums zum Üben von Kompetenzen für eine berufliche Tätigkeit.

Auch für Kinder offen

Nach der Schließung des Familienzentrums beginne nun der Aufbau einer Gruppe für Kinder.

„Hier werden seit 23 Jahren Familien stark gemacht“, resümiert Marcos Koutelas. Er hoffe, dass aufgrund dieser positiven Bilanz Land und Bund die Jugendarbeit förderten.

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