Bürgermeister Linnekugel lud alle Beteiligten an einen Tisch:

Standort der Kugelsburgschule langfristig gesichert - Landkreis will in Volkmarsen investieren

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Hier, an der Kugelsburgschule, stimmt die Chemie: Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Sven Bahn vom Förderverein, den Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese, Claudia Frede vom Fachdienst Gebäudemanagement, Schulrätin Ruth Pfannstiel, Schulleiter Hans-Georg Arens, Annett Marscheider und Miriam Wiegand vom Schulelternbe irat (von links).  

Volkmarsen. Mit einem klaren Signal für den langfristigen Erhalt des Schulstandorts am Bevelter Berg ist Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese allen anderslautenden Gerüchten entgegengetreten: „Der Entwurf des Schulentwicklungsplans liegt vor. Der Standort der Kugelsburgschule ist in keiner Weise gefährdet.“

Die Schülerzahlen blieben auf absehbare Zeit konstant. Deshalb sei der Landkreis aus bereit, in die aus dem Ende 60er Jahren stammenden Gebäude zu investieren. Das werde jedoch sehr planvoll geschehen und noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Das erklärte Frese, nachdem Bürgermeister Hartmut Linnekugel alle Beteiligten der Schulgemeinde an einen Tisch gebeten hatte.

Zunächst müsse abgewartet werden, dass die Landesregierung den Schulentwicklungsplan genehmige, dann könnten noch im Herbst 2019 in Absprache mit dem Schulamt das Raumprogramm abgestimmt werden.

Im Haushaltsplan 2020 seien rund 500.000 Euro für die konkrete Ausführungsplanung vorgesehen. Das beinhalte die energetische Fachplanung ebenso wie Brandschutz und manches mehr.

Realistischerweise könne dann 2021 mit dem Bau begonnen werden. Die vor Jahren grob kalkulierten sieben Millionen Euro dürften bis dahin längst überholt sein. Zum einen seien die technischen Anforderungen gestiegen, zum anderen die Baupreise. Mit anderen Worten: Im Kreishaus stellt man sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag und eine Bauzeit von zwei oder drei Jahren ein.

Frese: „Früher haben wir jedes Jahr mehrere kleine Schulbaustellen gehabt. Das hat sich oft über viele Jahre hingezogen. Jetzt gehen wir konzentrierter vor, machen einen großen Plan und ziehen den dann zügig durch. Das ist besser für Schüler und Lehrer und das bauliche Ergebnis.“

Schulleiter Hans-Georg Arens zeigte sich ebenso begeistert von der Ankündigung des Ersten Kreisbeigeordneten wie die anwesenden Elternvertreter Annett Marscheider, Miriam Wiegand und Sven Bahn. Schulrätin Ruth Pfannstiel lobte den Landkreis Waldeck-Frankenberg für seine seit Jahren stetigen Investitionen in die Schulgebäude. Das sei längst nicht in allen Landkreisen so.

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