Volkmarser Marienkirche  vor 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt

Nicht von Fürsten oder Bischöfen, sondern von stolzen Bürgern erbaut

+
Die Volkmarser Marienkirche wurde vor 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt.

Volkmarsen. Die katholische Stadtkirche St. Marien wird im neuen Jahr 700 Jahre alt. Das wollen die Volkmarser angemessen feiern. Die beiden Festausschüsse, einer fürs Organisatorische, einer fürs Historische, haben dazu schon Pläne geschmiedet.

 Beginn soll am 7. Mai mit einer feierlichen Vesper mit anschließendem Festvortrag sein. Über den Sommer ziehen sich dann eine Reihe von größeren Wochenendveranstaltungen bis dann am Wochenende 12. und 13. August der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen zu einem Pontifikalamt in der Kugelsburgstadt erwartet wird.

Der Große Aufwand um das Kirchenjubiläum erscheint umso berechtigter, wenn man bedenkt, dass die Volkmarser Stadtkirche die einzige Kirche im Bistum ist, die nicht von irgendwelchen weltlichen oder kirchlichen Würdenträgern errichtet, wurde, sondern von der Bürgern einer freier und stolzen Stadt.

Als Geburtsurkunde für die Kirche gilt die erste urkundliche Erwähnung in der von Papst Johannes XXII. verfassten Bulle „cum a nobis“ aus dem Jahr 1317. Anlass für den Bau war wahrscheinlich die Verleihung der Stadtrechte an die Volkmarser.

 Es muss eine gewaltige Kraftanstrengung gewesen sein, die die Bürger auf sich nahmen, um zu Ehren Gottes und ihrer von einer wehrhaften Stadtmauer umgebenen Stadt diese prächtige frühgotische Kirche zu errichten. 

Mehr über das Kirchenjubiläum lesen Sie in der gedruckten WLZ vom Donnerstag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare