Strecke zwischen Volkmarsen und Welda wird teurer

Verzögerungen beim Rad- und Feldwegebau: Untergrund weicher als erwartet

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Der Neubau des Wirtschafts- und Radwegs zwischen Volkmarsen wurden durch den Regen im November verzögert. Die breite Trasse ist gut zu erkennen. 

Dauerregen im November und schlechtere Bodenverhältnisse als erwartet haben den Bau des kombinierten Feld- und Radweges zwischen Volkmarsen und Welda verzögert. Nun wird mit erheblichen Mehrkosten gerechnet, weil der Boden um 50 zusätzlicheZentimeter tief ausgehoben werden muss.

Volkmarsen. Am Ende wird die 5,50 Meter breite Fahrbahn auf 1,30 Meter Kies und Schotter aufgebaut werden müssen. Das kostet. Wie viel genau, ist aber noch nicht bekannt, wie die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Soziales, Integration und Bauen bei einem Ortstermin erfuhren.

Immerhin: Die Mehrkosten gehen nicht zu Lasten der Stadt. Weil die Wiesengenossenschaft Bauherrin ist und auch den Landesbetrieb  Hessen-Mobil ins Boot geholt hat, wird der größte Batzen vom Land finanziert.

Ursprünglich waren für den kombinierten Rad- und Wirtschaftsweg parallel zur Landesstraße L 3075 zwischen Volkmarsen und Welda knapp 700.000 Euro vorgesehen

Der bestehende kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg wird durchgehend auf 3,50 Meter verbreitert und erhält beidseits eine jeweils eine Meter breite Bankette. Hierzu wird der Weg mitsamt dem Randbereich komplett ausgebaggert und danach die Trasse neu aufgebaut.

An die 15 Rohrdurchlässe zur Feldentwässerung, die unter dem Weg hindurchführen, werden ausgetauscht. Nahe der Wittmarkapelle wird der Weg, um die Streckenführung an dieser Stelle zu begradigen, auf einer Länge von knapp 50 Meter verlegt. Auch beim Anschluss an die Landesstraße wird die Wegeführung optimiert. Dadurch wird beim Abbiegen auf die Landesstraße die Sicht auf den fließenden Verkehr verbessert.

Die großen Ulmen entlang des Wegeabschnitts mussten im Zuge der vorbereitenden Arbeiten bereits gefällt werden. In gleicher Anzahl werden neue Bäume gepflanzt.

Beim Baubeginn Anfang November hatte es noch geheißen, man könne die Bauarbeiten vielleicht noch 2019 abschließen. Dann aber machten anhaltendes Regenwetter und die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen den Plänen einen Strich durch die Rechnung.

Nun heißt es, dass der Weg Anfang /Mitte Mai wieder befahren werden kann. Die Landwirte drängen. Schließlich müssen die Felder bestellt werden.

Die Stadt Volkmarsen hat sämtliche Kosten zu Vorplanung und Schaffung des Baurechts getragen. Ebenso wird die Stadt nach Abschluss der Baumaßnahme die Unterhaltung des kombinierten Rad- und Wirtschaftsweges übernehmen. An den Mehrkosten ist die Stadt nicht beteiligt.

Der Wegebau ist nur der Auftakt für die ebenfalls geplante Flurbereinigung in diesem Bereich.

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