CDU Volkmarsen bereitet sich auf die Kommunalwahl im kommenden März vor

Vorstand weiblicher und jünger

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Vorstandswahlen bei der CDU Volkmarsen: Versammlungsleiter Tobias Scherf (zweiter von rechts) mit dem neugewählten Vorstand der CDU Volkmarsen. Diesem gehören unter Führung des Stadtverbandsvorsitzenden MdB Thomas Viesehon (links) auch viele jüngere Parteimitglieder an. Zudem wird nun die Hälfte der Positionen durch Frauen besetzt.

Scherf hatte bereits bei seinem vor zwei Jahren erfolgten Rückzug vom CDU-Vorsitz mitgeteilt, dem geschäftsführenden Vorstand nur noch für eine Wahlperiode zur Verfügung zu stehen. Die Versammlung dankte ihm nochmals für sein jahrelanges Engagement in der Führung des Verbandes. Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand durch die Wiederwahl der Kassiererin Marion Bielefeld und der Schriftführerin Lieselotte Kairies.

Mit Gerhard Jäger, Stephan Konz, Claudia Leis, Jutta Schwinger und Tobias Viesehon stellten sich fünf der acht bisherigen Beisitzer der Wiederwahl und wurden klar im Amt bestätigt. Komplettiert wird die Führungsmannschaft durch die neuen Besitzer Theresa Berens, Marina Gothmann und Timon Hundertmark. Alle drei sind noch keine 25 Jahre alt, wodurch sich der neue Vorstand verjüngt. Zudem konnte bei der Wahl jeder zweite Platz mit einer Frau besetzt werden.

In seinem Jahresbericht hatte Viesehon an gemeinsame Fahrten, gemütliche Sommerfeste und Jahresabschlüsse erinnert. Dazu gehörten Diskussionsabende und Betriebsbesichtigungen sowie Wahlveranstaltungen und natürlich der Politische Aschermittwoch mit EU-Kommissar Günter Oettinger und Ministerpräsident Volker Bouffier im Vorfeld der Europawahl.

Fraktionsvorsitzender Ingbert Lauhof berichtete aus der Stadtverordnetenversammlung, dass viele Beschlüsse mit großer Mehrheit und teilweise sogar einstimmig verabschiedet worden seien.

Allerdings hätten sich SPD und Unabhängige Liste bei der Haushaltskonsolidierung ablehnend gezeigt. So sei die Schutzschirmvereinbarung mit dem Land Hessen, die mehr als fünf Millionen Euro Förderung für die Kugelsburgstadt bedeutet, nur mit knapper Mehrheit durch CDU, FWG und FDP durchgesetzt worden.

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