Ausbesserungsarbeiten am Horst unterhalb der Kugelsburg haben begonnen

Volkmarser Erpeaue entwickelt sich zum Storchenparadies

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Schöne Gegend hier: Dieser Storch hat mit den Ausbesserungsarbeiten am Horst unterhalb der Kugelsburg in Volkmarsen begonnen.  

Dem Storchenpaar, das im vergangenen Sommer erfolgreich in der Erpeaue im Schatten der Kugelsburg gebrütet hat, scheint es in Volkmarsen so gut gefallen zu haben, dass sie ihren Horst auch dieses Jahr hier beziehen wollen.

Volkmarsen. Jedenfalls ist am vorjährigen Brutplatz ein Altvogel angekommen und hat mit Nestausbesserungsarbeiten begonnenen. Ob es sich aber über einen alten Bekannten aus dem Vorjahr handelt, ist aber noch nicht sicher. 

Thomas Neutze, der das Storchenparadies auf seiner Wiese vor zehn Jahren mit dem Aufstellen eines fünf Meter hohen Dreibeins geschaffen hat, meldet jedenfalls Zweifel an, ob der noch einsame Storch derselbe ist, der auch im vergangenen Jahr hier eine Familie gründete: „Der jetzige Storch scheint beringt zu sein. Das waren die im vergangenen Jahr nicht.“

Außerdem hat Neutze ein weiteres Storchenpaar beobachtet, das neugierig seine Kreise über dem Horst drehte: „Mal sehen, wer am Ende hier Eier ausbrüten wird.“

Neutze ist jedenfalls froh, dass seine vor zehn Jahren gebaute Nisthilfe, die acht Jahre lang unbenutzt bleib, nun endlich in der Storchenwelt einen guten Ruf genießt. „Viele Volkmarser und die Nabu-Gruppe Volkmarsen hoffen erneut auf eine erfolgreiche Brut und Verbesserung der Nahrungssituation in der Gemarkung für den prächtigen Nationalvogel“, schreibt Nabu-Vorsitzender Dr. Karl Hermann Svoboda.  

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