Stolze Jahresbilanz des Stadtbrandinspektors

Volkmarser Feuerwehren meistern jeden Einsatz

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Für sie gab es Brandschutzehrenzeichen am Bande: Ehrungen bei der Volkmarser Feuerwehr für 25 und 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst in den Einsatzabteilungen.  

Volkmarsen. 88 Einsätze, davon zehn Brände, 30 Hilfeleistungen und 20 Alarmierungen durch Brandmeldeeinsätze hatte die Volkmarser Feuerwehr im vergangenen Jahr abzuarbeiten. Zweimal galt es, bei größeren Bränden in Nachbargemeinden zu helfen, so in Rhoden und Breuna.

In seinem Jahresbericht vor der Jahreshauptversammlung aller Volkmarser Stadtteilwehren hat Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch den Fortbildungseifer der insgesamt 240 Einsatzkräfte zu würdigen.

Neben den regelmäßigen Aus-und Fortbildungen in den örtlichen Feuerwehrhäusern besuchten 59 Brandschützer 19 unterschiedliche Fortbildungen an überörtlichen Ausbildungsstätten wie der Landesfeuerwehrschule.

Seit Februar 2017 sei die Alarmierung in Volkmarsen komplett auf Digitaltechnik umgestellt. Im Februar 2018 sei die Indienststellung der neuen Gefahrgutausrüstung mit sechs Chemikalien-Schutzanzügen geplant.

Stadtjugendfeuerwehrwart Norbert Flörke berichtet von den Bemühungen um den Nachwuchs. So seien 42 Jungen und 25 Mädchen in den Jugendfeuerwehren der Stadt aktiv. Höhepunkte der gemeinsamen Arbeit seien das Kreiszeltlager in Stormbruch und gemeinsame Übungen gewesen. 61 Kinder werden in der Kinderfeuerwehr spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt.

Womit können die Volkmarser Feuerwehren 2018 rechnen?

Bürgermeister Hartmut Linnekugel würdigte die Arbeit der Feuerwehren zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger. Deshalb könne sich die Feuerwehr auf die Unterstützung des Magistrates verlassen. Der Rathauschef versicherte, dass das umgebaute Feuerwehrhaus in Lütersheim in den kommenden Wochen endlich fertiggestellt werde. Als nächstes werde dann ein neues Fahrzeug TSF-W, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit kleinem Wassertank, angeschafft. Für Hörle sei die Beschaffung eines neuen TSF geplant.

Die Pläne für den Umbau des Feuerwehrhauses Külte müssten „wegen der Standortfrage noch einmal angefasst“ werden. Dennoch sei der Magistrat zuversichtlich, dass in diesem Jahr mit dem Umbau begonnen werden könne.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Jürgen Querl, berichtete, wie schwer es sei, einen Nachfolger für den verstorbenen Manfred Hankel zu finden. Er warb bei den Feuerwehren darum, sich für ein solches Amt zur Verfügung zu stellen und versicherte, dass die Arbeit künftig gerecht auf die vielen Schultern im Vorstand verteilt werde.

Wer wurde mit Orden und Urkunden ausgezeichnet?

Bei der Jahreshauptversammlung der Volkmarser Feuerwehren nutzten Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch, Jürgen Querl vom Kreisfeuerwehrverband und Bürgermeister Hartmut Linnekugel die Gelegenheit, langjährige Ensatzkräfte mit den Anerkennungsprämien des Landes zu belohnen. 

Mit dem Brandschutzehrenzeichen am Bande wurden langjährgie Einsatzkräfte nach 25 und 40 Jahren ausgezeichnet. Das Abzeichen in Silber für 25 Jahre ehrenamtlichen Dienst ging an Mike Henkelmann aus Ehringen, Benjamin Hintschich aus Herbsen, Tobias Michels, Benjamin Mielke und Thomas Wagener (alle Lütersheim) sowie an Andreas Noll aus Volkmarsen. 

Für 40 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst ging das Brandschutzehrenzeichen am Bande in Gold an Rainer Wachenfeld aus Ehringen, Jürgen Ammenhäuser aus Külte, Ralf Henze und Rainer Rest aus Volkmarsen. 

Neu in die Einsatzabteilungen aufgenommen wurden: Sven Neunendorfer und Dennis Schöße aus Ehringen, Hannah Rock aus Herbsen, Sophie von der Becke aus Külte, Joachim Rennert aus Lütersheim und Lennart Funke aus Volkmarsen.

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