Mindestens 367 neue Erdenbürger registriert 

Wieder mehr Geburten als Sterbefälle im Nordwaldecker Standesamtsbezirk 

Hier ist der Storch gelandet: Lars Großjohann aus Scherfede (rechts) und Sohn Ole freuen sich über Mattis, den die Gynäkologie-Bereichsleiterin Beatrix Kremper im Arm hält. Nicht im Bild Mutter Kerstin Großjohann. Foto: Armin Haß

 Volkmarsen/Arolsen. Erneut weist die Statistik des Standesamtsbezirks Nordwaldeck einen Geburtenüberschuss aus: 367 Geburten stehen zum 29. Dezember 327 Sterbefällen gegenüber.

Dabei konnte die statistische Meldung gestern nach oben korrigiert werden, weitere Geburten standen im Volkmarser St. Elisabeth-Krankenhaus an, das im weiten Umkreis die einzige Entbindungsabteilung hat. Demzufolge weist die Statistik für 2017 insgesamt 218 Geburten von Kindern außerhalb des Bezirkes aus, vor allem aus Warburg.

Wie sind die Zahlen der Vorjahre?

 81 Neugeborene sind es in Bad Arolsen, 31 in Volkmarsen, 22 in Breuna, elf in Diemelstadt und vier in Twistetal gemeldete Neugeborene.

Dabei ist die Zahl der insgesamt beurkundeten Geburten von 333 vor zwei Jahren auf 404 im vorigen gestiegen und liegt nun bei 367. Mit 192 männlichen Babys sind die Jungen vorne.

Was bedeutet der Anstieg?

Die Trends sind unterschiedlich in den großen Kommunen: Steigend in Bad Arolsen, wo bereits Kindergärten erweitert werden, sinkend dagegen in Volkmarsen, wo Bürgermeister Hartmut Linnekugel in den vergangenen Jahren bereits 50 oder 60 Geburten innerhalb eines Jahres verzeichnete.

 Welche Namen sind gefragt?

Bei den Vornamen führen Anna und Lara bei den Mädchen sowie Leon – weit vor Noah – bei den Jungen. Die meisten Kinder haben auch nur einen Vornamen bekommen. 77 haben einen zweiten Vornamen erhalten: Sophie und Alexander führen hier die Statistik an. Acht haben drei Vornamen erhalten und einer einen vierten. In den Zahlen spiegelt sich auch der Zuzug von Flüchtlingen wider.

2015 wurden 335 und im vorigen Jahr 348 Sterbefälle beurkundet.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.