Schilder an öffentlichen Gebäuden

Stadt Volkmarsen setzt Zeichen gegen Rassismus

Zeichen gegen Rassismus an der Nordhessenhalle in Volkmarsen. Foto: Armin Haß

Volkmarsen – Zeichen gegen Rassismus setzt die Stadt Volkmarsen am Rathaus und an der Nordhessenhalle. Dort wie am jüdischen Friedhof und am Gemeindehaus der evangelischen Kirche sind auf Initiative von Ernst Klein entsprechende Schilder angebracht worden.

Damit ist die Kugelsburgstadt schon weit vorangeschritten im Landkreis Waldeck-Frankenberg, wie Bürgermeister Hartmut Linnekugel feststellt. Klein ist aktiv in der Arbeitgruppe gegen Rassismus im Netzwerk für Toleranz, die im Mai die Schilder-Aktion startete. 

100 Schilder produziert

Nach Auskunft des Volkmarsers wurden inzwischen 100 solcher Schilder produziert, für das Netzwerk koordiniert Ursula Müller diese Aktion.

Aufgrund der NSU-Morde, der Ermordung von Regierungspräsident Dr. Walter Lübke und der Morde in Hanau war diese Aktion gestartet worden, die durch eine Charta untermauert wird. Weitere sichtbare Stellen im Stadtgebiet von Volkmarsen würden noch folgen, so Klein. 

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