Umzug vom Bürgerhaus am Alten Hof perfekt

Abends leuchtet im neuen Waldecker  Tourismusbüro der Edersee

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Der abends leuchtende Grundriss des Edersees schmückt den neuen Arbeitsplatz des Teams vom Waldecker Tourismusbüro. Darüber und auf einen höheren Gästezulauf am Marktplatz freuen sich (von links) Christa Herzog, Leiterin Claudia Unger und Rosi Heck.

Waldeck – Das Waldecker Tourismusbüro öffnete am Montag zum ersten Mal am Marktplatz seine Türen.

Damit ist der Umzug der Gäste-Information vom Bürgerhaus am „Alten Hof“ in die ehemaligen Räume der Sparkasse perfekt.

Kurz entschlossen machte die Stadt vorigen Herbst mit dieser Idee aus der Not eine Tugend, schilderte Bürgermeister Jörg Feldmann zur Eröffnung. Denn beide heimischen Kreditinstitute verließen binnen Kurzem mit ihren Filialen den Stadtteil.

„Die Leiterin unseres Tourismusbüros Claudia Unger hatte die Idee, daraufhin ein Zeichen zu setzen“, unterstrich Feldmann. Sie sei es auch gewesen, die ihn überzeugte, es nicht beim Standortwechsel bewenden zu lassen. Denn Feldmann wollte die Räume ursprünglich aus Sparsamkeit übernehmen, wie sie waren: „Im Gelsenkirchener Barock, einschließlich des alten Tresens.“

Auf Ungers Anregung hin stellte die Stadt jedoch 25 000 Euro in den Haushalt ein für einen Umbau und die Gestaltung des Publikumsraumes im modernen Gewand. Im hinteren Teil schließen sich eine Küche und eine kleiner Besprechungsraum an.

Das Ergebnis überzeugt nicht nur Feldmann, sondern auch Ortsvorsteher Uwe Neuschäfer. „Besonders gelungen finde ich den neue Tresen mit dem Grundriss des Edersees. Er leuchtet in der Dunkelheit und ist abends von außen durch die Fenster gut zu sehen“, lobte Neuschäfer. Er berichtete, wie der Ortsbeirat den Plan der Stadt für einen Umzug sofort unterstützt habe. Es seien zwar nur 100 Schritte, aber das Tourismusbüro wirke damit symbolhaft als erster Schritt hin zur Umgestaltung und Belebung des Marktplatzes.

„In direkter Nachbarschaft entsteht das neue Café, wo die Gäste künftig auf der Terrasse sitzen und Informationen über unsere Tourismusregion gleich neben dem Kaffeetisch vorfinden“, fügte Neuschäfer hinzu. Das Büro werde so sicherlich einen höheren Zulauf bekommen als bislang.

Das Geld für die nächsten Kapitel der Marktplatz-Verwandlung stehe ebenfalls im Etat der Stadt, freut sich der Ortsvorsteher: für den Umbau der Fläche selbst, für Straßen- und Kanalbau. „All das bereitet auch den Weg für das Konzept der Smart-City Waldeck“, ist Jörg Feldmann zudem überzeugt.

Uwe Neuschäfer richtet seinen Blick bei dieser Gelegenheit auch zurück zum „Alten Hof“. Die frei gewordene Fläche im Bürgerhaus möchte der Ortsbeirat künftig als kleinen Konferenzraum genutzt sehen, für alle Interessierten zu mieten. „Er ist barrierefrei zu erreichen und wäre damit auch ein idealer Ort etwa für Sitzungen des Ortsbeirates.“ Bisher müssen Teilnehmer und Gäste hinunter ins Kellergeschoss gehen.

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