Bürgermeister Feldmann: "Ein tolles, tolles Werk"

Aktualisierte, erweiterte Neuauflage des Freienhagener Ortssippenbuches

Dankeschön: Heinrich Paul vom WGV (rechts) bedachte die Mitglieder des Arbeitskreises mit einem Präsent. Foto: Trautmann

Freienhagen. Groß, schwer  und über 300 Seiten stark: Band 93 in der Reihe der Waldeckischen Ortssippenbücher. Das Buch mit einer Auflage von 470 Exemplaren enthält die Dorf- und Familiengeschichte Freienhagens und wurde im Rahmen einer Feierstunde offiziell vorgestellt.

Ortsvorsteher Martin Schwechel hieß die Gäste in der voll besetzten Stadthalle willkommen. Dabei erinnerte er an die früher gute Infrastruktur des Ortes und bedauerte die Schließung der Grundschule und des Lebensmittelladens sowie die angekündigte Schließung der Waldecker-Bank-Filiale. Aber das Leben gehe weiter.

Für den Waldeckischen Geschichtsverein als Herausgeber des Buches sprach Vorsitzender Heinrich Paul. Er freute sich über das ungebrochene Interesse an der eigenen Ahnenforschung seitens der Bürgerschaft und wies auf den hohen Beliebtheitsgrad von Ortssippenbüchern hin. 1953 war ein solches Werk für Freienhagen geplant, doch erst 40 Jahre später wurde es Realität. In der aktuellen Neuauflage seien die wichtigen Fakten und Veränderungen festgehalten.

Der als „Kopf und Macher“ bezeichnete Joachim Geldmacher war 1993 maßgeblich an der Erstauflage beteiligt. Seither aktualisierte er die Fakten und digitalisierte den Wissensbestand. In den vergangenen eineinhalb Jahren arbeitete er in einer Gruppe mit Ulrike Hecker, Hiltrud Meyer, Elvira und Martin Schwechel, Willi Wagener, Heinz Schluckebier und Friedrich Schluckebier am neuen Band. Wichtig sei bei allem die Unterstützung der Freienhagener gewesen, die fast komplett hinter der Aktion stünden und die schwieriger gewordene Arbeit inklusive Datenschutzerklärung mitgetragen hätten. Gern habe er alles gemacht, sagte Geldmacher gegenüber der WLZ, und er sei zufrieden mit dem Ergebnis. Lob und Dank gab es von Bürgermeister Jörg Feldmann „für die tolle, tolle Arbeit!“

Der letzte Lehrer der Freienhagener Grundschule, Sven Eisenberg, stellte die neue Chronik „50 Jahre Dorf- und Grundschule Freienhagen“ vor. Es gab zudem einen Sketch auf Platt, der mit lustigen Begebenheiten aus dem Dorf die Leute zum Lachen brachte. Der Chor Echt Live unter der Leitung von Helen Zaloga, heiter unterbrochen von einer „Kartoffelfrau“, sowie der Männerchor, bereicherten den Abend mit Musik und Liedern. Bilder von früher und heute wurden auf der großen Leinwand gezeigt. (ut)

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