Mondfinsternis

Der „Blutmond“ über dem Gefängnismuseum

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Waldeck - Die meisten Waldecker haben ihn wohl verschlafen, den Auftritt des „Blutmondes“ am sehr frühen Montagmorgen.

Manch ruheloser Seele stand mal eine Alternative zum TV-Nachtprogramm zur Verfügung. Zu ihnen gesellten sich Astronomiebegeisterte und Fotografen wie der Netzer Heinrich Kowal­ski. Um 5.20 Uhr ging ihm über dem Waldecker Schloss, das im ehemaligen Verlies das Gefängnismuseum beherbergt, der beginnende Blutmond in die Fotofalle. Deutlich ist zu sehen, wie die Erde mit ihrem Schatten langsam die Silberscheibe ihres Trabanten rötlich-braun verdunkelt. In früheren Zeiten galt dieses ungewöhnliche Ereignis einer absoluten Mondfinsternis als böses Omen – das passt zur gruseligen Atmosphäre des alten Verlieses im Souterrain der Burg. (su)

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