Kreis investiert 7,4 Millionen Euro

Erster Spatenstich für die neue Grundschule in Sachsenhausen

Spatenstich für die neue Grundschule: Landrat Dr. Reinhard Kubat, der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese, Bürgermeister Jürgen Vollbracht, Mitglieder der Schulleitung, Vertreter der Fachdienste Gebäudewirtschaft und Schulen des Landkreises sowie der ausführenden Firmen und Mitarbeiter der Grundschule beim symbolischen Baubeginn. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg/pr

Waldeck-Sachsenhausen – 7,4 Millionen Euro investiert der Landkreis in eine neue Grundschule in Sachsenhausen. Gestern wurde der symbolische erste Spatenstich vollzogen.

In 2017 sind die Planungen für den Neubau der Grundschule Sachsenhausen gestartet – ab sofort rollen die Bagger für den Schulbau. 7,4 Millionen Euro wird der Landkreis Waldeck-Frankenberg in das Vorhaben investieren – und so den Schulstandort Sachsenhausen langfristig stärken.

Eine Sanierung der bestehenden Grundschule war zuvor nach umfassender Begutachtung des Gebäudes ausgeschlossen worden: die Sanierungskosten für die alte Schule hätten – insbesondere wegen der Anforderungen an den Brandschutz – im zweistelligen Millionenbereich gelegen. „Wir haben uns daher dazu entschlossen, eine neue moderne Grundschule in Sachsenhausen zu bauen, um den Schülern ein optimales Lernumfeld zu schaffen“, so Landrat und Schuldezernent Dr. Reinhard Kubat. „Eine Investition in die Zukunft, mit der wir buchstäblich den Grundstein für eine gute Beschulung der Kinder legen – und den Schulstandort Sachsenhausen langfristig stärken.“

Um ideale Voraussetzungen zu schaffen, fanden die Planungen in enger Abstimmung mit der Schule statt. „Dabei haben wir den Neubau so gestaltet, dass er beste Rahmenbedingungen für einen modernen und pädagogisch wertvollen Schulbetrieb bietet“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernent Karl-Friedrich Frese. „Die Wünsche der Schulverwaltung haben wir dementsprechend mit in unsere Planungen einbezogen.“

Demnach wird sich der zweigeschossige Neubau in südwestlicher Richtung zur bestehenden Mittelpunktschule anordnen – in klassischer Massivbauweise und mit Flachdach mit Platz für eine Photovoltaikanlage. Im nördlichen Bereich werden sich der neue Schulhof und Lehrerparkplätze befinden. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über den Laubengang der bestehenden Mittelpunktschule Sachsenhausen und über einen neuen Laubengang, der von der Sporthalle aus zum neuen Gebäude führen wird. Der in den 90er Jahren errichtete Pavillon wird dem Neubau weichen.

Die neue Grundschule bietet im Erdgeschoss den Haupteingangsbereich mit großzügiger Eingangshalle und anschließender Mensa mit einer Ausgabeküche. Im südlichen Gebäudeteil soll der Bereich für die Nachmittagsbetreuung geschaffen werden, von dem auch ein Ausgang zum Außengelände führen wird. Im westlichen Gebäudeteil werden die Verwaltung mit Lehrerzimmer, Sekretariat, Schulleiterbüro und Technikräumen ihren Platz finden.

Zehn Klassenräume für 200 Schüler in der neuen Grundschule in Sachsenhausen

Im Obergeschoss des Neubaus wird es zehn Klassenräume für rund 200 Schüler geben sowie Nebenräume für Technik, Sanitär- und weitere Lernbereiche. Eine teilweise bodentiefe Verglasung sorgt dabei für die optimale Belichtung. Beide Geschosse werden mittels zweier an den Gebäudeecken befindlichen Treppenhäusern erschlossen und können auch von der Eingangshalle aus mit einem Aufzug barrierefrei erreicht werden.

Die Planungen für das Gebäude basieren auf einem an die Bedürfnisse der Grundschule angepasstes Raumkonzept – gebaut wird zudem nach den neuesten energetischen Standards, um ein nachhaltiges Energiemanagement zu erreichen. Die Bauarbeiten für den Neubau starten ab sofort und sollen in spätestens zwei Jahren abgeschlossen sein, sodass der Schulbetrieb in der neuen Grundschule voraussichtlich zum Schuljahr 2021/2022 starten soll.

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