Drei Mobile Wasserrucksäcke für Einsatz in Katastrophenschutzgebieten

Spende aus Sachsenhausen: Trinkwasser für 1200 Menschen in Not

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Sauberes Wasser für Menschen in Not: Raphael Hampe, Jan Wagener, Petra und Stefan Veltum (von links) sowie Daniel Kern (rechts) von der Firma Veltum bei der Übergabe von drei mobilen Wasserrucksäcken an Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen.

Im Nachgang zu einer Ausstellung der Mittelpunktschule Sachsenhausen und Künstlern des Kunstvereins Korbach zum Thema Wasser im Veltum Cube (WLZ berichtete) spendete die Firma Veltum drei mobile Wasserrucksäcke „Paul“ im Wert von insgesamt 3300 Euro.

Waldeck-Sachsenhausen – Sie sind zur Wasseraufbereitung in Katastrophenschutzgebieten vorgesehen.

Die Rucksäcke sind leicht zu transportieren sowie ohne technische Kenntnisse und ohne Strom oder Chemikalien zu bedienen. Verschmutztes Wasser wird gefiltert und zu wertvollem Trinkwasser für Menschen in Not. 

„Trinkbares Wasser ist in einem Katastrophenfall das Wichtigste“, sagte Firmenchef Stefan Veltum bei der Übergabe der Rucksäcke an Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen (Kassel). Er hat „Paul“ 2010 an der Universität in Kassel entwickelt und arbeitet seit seinem Eintritt in den Ruhestand ehrenamtlich für den Word University Service weiter. 

„Hilfsorganisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ fordern Wasserrucksäcke bei uns an,“ erläuterte Frechen. Aktuell seien 39 Exemplare fertig zum Versand nach Pakistan. 

Wohin die Spende des Sachsenhäuser Unternehmens für Heiz- und Klimatechnik sowie Sanitärausstattung geht, sei noch nicht klar. 

Ein mobiler Rucksack filtert täglich mindestens 1200 Liter Wasser – das ist ausreichend für 400 Menschen zum Überleben. Inzwischen seien 3100 Exemplare in 84 Ländern im Einsatz, die meisten davon in Nepal, Pakistan, Vietnam, Myanmar und Haiti.

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