Beherztes Eingreifen des Landwirts verhindert Schlimmeres

Stoppelfeld bei Selbach in Brand geraten

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Bei Arbeiten ist ein Stoppelfeld in der Nähe von Selbach in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen des Landwirts wurde Schlimmeres verhindert.

WALDECK-SELBACH. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld rief am Dienstag die Waldecker Wehren auf den Plan. Das Feuer war gegen 12.30 Uhr bei Feldarbeiten zwischen Selbach und Freienhagen ausgebrochen.

Noch während über das Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert wurde, setzte sich der Landwirt auf den Schlepper, koppelte seinen Häcksler ab und zog ein 200 Meter entfernt stehendes Wasserfass zum brennenden Feld. Etwa 1000 Liter Wasser ließ der Landwirt auf das brennende Stroh laufen und verhinderte somit ein Ausbreiten der Flammen auf ein angrenzendes Getreidefeld.

Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und 24 Helfern an. Vor Ort wurden nochmals 3000 Liter Wasser auf das abgebrannte Feld gespritzt und bestehende Brandnester abgelöscht. Wahrscheinlich, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, hat ein Funke aus dem Strohhäcksler das Feuer ausgelöst. (112-magazin.de)

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