Ein Jahr lang in der Höringhäuser Kirche

Ein kleiner Turm, gefüllt mit großen Themen

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Eine aus Abfallholz selbst gebastelte Gitarre erinnert an die schmerzlich vermisste Heimat Eritrea.

Minimuseum, Museum in der Kirche, Turm, Wachturm, Medium, Denkmal – was hat diese Installation in der Höringhäuser Kirche im Altarraum zu suchen?

Das fragten sich die vielen Besucher und erhielten während des Gottesdienstes zum Volkstrauertag eine Antwort: Es hat mit den 13 eritreischen und afghanischen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu tun, die in der ehemaligen Schule in Höringhausen, dem Haus „Madiba“, untergebracht sind. Die Bildhauer Silvia und Lutz Freyer aus Kassel lernten die jungen Männer kennen und schätzen. Sie boten Kirchengemeinde spontan an, den Turm für einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu stellen.

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