Abschnitt zwischen Höringhausen und der Bundesstraße 251:

Kreisstraße ist seit Donnerstag wieder frei

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„Freie Fahrt“ auf der Kreisstraße 17: Das Band durchschneiden - von links: Rohde-Geschäftsführer Jörg Scheffler, Volker Löwe von Hessen-Mobil, Andreas Schaake, Günter Henkelmann, Susanne Paulus, Bauleiter Ulrich Fincke, der Höringhäuser Ortsvorsteher Uwe Wagner, Klaus-Peter Hetzler von Hessen-Mobil, Karl-Friedrich Frese, Armin Schwarz, Rainer Oper und der Erste Stadtrat Waldecks, Bruno Arlt.

Höringhausen. Die Kreisstraße 17 zwischen Höringhausen und dem Anschluss an die Bundesstraße 251 ist seit Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ende eines der größten Straßenbauprojekte des Kreises in den vorigen Jahren, sagte der Vizelandrat Karl-Friedrich Frese.

Die alte Straße sei schmaler gewesen. Sie sei eine wichtige Verbindung der Höringhäuser nach Korbach, außerdem nutzten sie Gewerbebetriebe wie die Firma Peikko als Zufahrt und als Anbindung ans überregionale Straßennetz, berichtete der Erste Kreisbeigeordnete. Er begrüßte, dass der Kreistag zugestimmt habe, nicht nur die Fahrbahndecke zu erneuern, sondern die Strecke zu verbreitern und die Linienführung zu verbessern. Auch die Brücke über die Walme wurde wegen der Belastbarkeit und Breite erneuert. 

Innerhalb von neun Monaten wurde die Strecke in zwei Abschnitten auf einer Länge von rund 2,2 Kilometer saniert, frostsicher ausgebaut und von vier auf 5,5 Meter verbreitert.

Rund 2,3 Millionen Euro Kosten

 Die Gesamtkosten bezifferte Frese auf auf rund 2,3 Millionen Euro – knapp zwei Millionen Euro für die Straße und 332 000 Euro für die Brücke. Das Land habe sich „maßgeblich“ an den Kosten beteiligt. Beim Grunderwerb habe die Stadt Waldeck geholfen. „Damit haben wir für die nächsten Jahrzehnte etwas Gutes getan“, urteilte er. 

Das Land habe 65 Prozent der Kosten übernommen, rund 1,5 Millionen Euro, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz. Auch er hob die Bedeutung der Strecke für die Betriebe, ihre Mitarbeiter, aber auch für Landwirte hervor. Er werbe dafür, die Investitionen in den Straßenbau hoch zu halten. Das Land gebe dieses Jahr rund 177 Millionen für die Landessstraßen aus, 2019 kämen noch einmal elf Millionen oben drauf, davon profitiere auch der Kreis. 

Der Ausbau der Kreisstraße sei „gut investiertes Geld“, erklärte der Erste Stadtrat Waldecks, Bruno Arlt. Er lobte die Arbeit, „herzlichen Dank – und weiter so.“ 

Der Kreistag habe ein ehrgeiziges Straßenbauprogramm aufgelegt, sagte der stellvertretende Vorsitzende Rainer Opper. Der Bau in Höringhausen sei „hervorragend umgesetzt –ich wünsche mir, dass es so fortgesetzt wird.“ 

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Andreas Schaake erinnerte daran, dass es gedauert habe, bis die Kreisstraße 17 oben auf der Prioritätenliste gestanden habe, „schön, dass es geklappt hat.“ 

Der Leiter des Dezernats Bau bei Hessen-Mobil in Bad Arolsen, Volker Löwer, verwies auf das hohe Arbeitsaufkommen durch die vielen Bauprojekte. „Ich hoffe, dass es so weiter geht, das Straßennetz hat es nötig.“ 

Und die Leiterin des Fachdienstes Bauen der Kreisverwaltung, Susanne Paulus, lobte Günter Henkelmann von Hessen-Mobil für dessen Begleitung.

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