Letzer Ausmarsch der Schützengilde vor dem Freischießen

Manöver in Freienhagen:  Waldecker Kanoniere  böllern um die Wette

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Die Kanonengruppe aus Freienhagen war kurz vor dem Freischießen Gastgeber des Manövers.

Waldeck-Freienhagen. Lautstark ging es am Samstag beim Kanonenmanöver der Waldecker Kanoniere in Freienhagen zu.

Kurz vor dem Freischießen am Pfingstwochenende richtete die Schützengilde 1593 das traditionelle Manöver der Kanonengruppen aus.

Neben den Kanonieren der gastgebenden Schützengilde aus Freienhagen nahmen zahlreiche Kanonen- und Böllergruppen sowie weitere Vereine aus dem gesamten Landkreis teil. Aus Nordrhein-Westfalen reisten Teilnehmer aus Anröchte, Bredelar, Olsberg, Dolberg und Hesborn an und ließen es tüchtig krachen in dem Waldecker Stadtteil.

Der letzte Ausmarsch für das Freischießen des Freienhagener Schützenbattaillons e führte am Nachmittag zum Manöver der Kanoniere auf dem Sportplatz. 

 Den Auftakt zu einem gemeinsamen finalen Schuss übernahmen die Gastgeber aus Freienhagen: Schützenkönig Hartmut Momberg zündete die Kanone „Graf Franz III.“ Als alle anderen Kanonen abgefeuert wurden, breitete sich eine riesige Rauchwolke über dem Sportplatz aus. Die musikalische Unterhaltung übernahm die Stadtkapelle Naumburg, die auch beim Freischießen an drei Tagen aufspielt. In geselliger Runde wurde anschließend noch lange gefeiert.

Kanone „Graf Franz“ III.

Die Kanonengruppe in Freienhagen wurde 1978 gegründet und im selben Jahr die Kanone „Graf Franz III.“ angeschafft. Sie ist nach dem Stifter der Schützengilde benannt, der 1593 die Schützenordnung der Stadt Freienhagen bestätigte. 

1999 fand das Manöver der Waldecker Kanonengruppen ebenfalls in Freienhagen statt. Zur Zeit sind Bernd Hesseler, Ralf Lippe, Frank Schneider, Uwe Martin, Manfred Fisseler, Helmut Heller, Wilfried Spratte, Wolfgang Krause, Wilfried Walter, Philipp Henry und Jörg Brede in der Kanonengruppe aktiv.

Von Jörg Schüttler

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