"Tag des offenen Klassenzimmers"

MPS Sachsenhausen ist 50 Jahre alt: Eine Schule in den besten Jahren feiert sich selbst

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Herzenssachen: Ann-Christin Buttler (Mitte) erklärt Aufbau und Funktion des Organs. Fotos: Schüttler

Sachsenhausen – „Der Zahl 50  symbolisiert, dass man an einem Punkt angekommen ist, der für Zufriedenheit und Erfüllung steht“, freute sich Nermin Akkus, Schulleiterin der Mittelpunktschule (MPS) Sachsenhausen, zum Tag des offenen Klassenzimmers in der Sporthalle.

Es war die erste von mehreren Veranstaltungen aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der MPS 2019.

Akkus erinnerte an die Grundsteinlegung in Gegenwart des damaligen Landrats Dr. Karl-Hermann Reccius am 25. Oktober 1968 und an die offizielle Einweihungsfeier, ein Jahr darauf. Die MPS sei nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. „Vielmehr haben wir uns immer entwickelt und voran bewegt, so dass wir zuversichtlich in die Zukunft schauen, stolz auf das Heute sind und mit Freude auf die zurückgelegten 50 Jahre blicken“, sagte die Schulleiterin.

Die Bundesagentur für Arbeit, das Heimatmuseum Höringhausen, das Heinz-Nixdorf Museum Paderborn, der Sprenger-Verlag in Korbach und der Förderverein der MPS hätten gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfenden den Tag des offenen Klassenzimmers ermöglicht.

Die Judo-AG unter Leitung von Ayman Al-Homssi präsentierte ihr Können, gefolgt von einer Gesangsdarbietung und einem Sketch der fünften Klassen. Ausstellungen, Mitmach-Aktionen und Vorführungen aller Art bereicherten das Programm.

Die Klasse F 5 a lieferte eine die erheiternde Version einer „ Zeugnisausgabe“. Die 7 a inszenierte Goethes Gedicht „Der Zauberlehrling“. Tessa Götte, Colin Figge und Jan Emden (R 9 a) unternahmen im Fachtrakt einen interessanten Versuch , wie man aus einem Ein-Cent-Stück messingfarbenes Gold gewinnt.

„Kann man Eisen verbrennen?“ fragte Jan Leonbacher die Besucher, um dann zu zeigen, dass Eisenwolle und Eisenpulver tatsächlich verbrennen, nicht jedoch ein Eisennagel. Referendarin Ann-Christin Buttler erklärte anhand eines mitgebrachten Schweineherzens Aufbau und Funktionen des wichtigen Organs, das vor allem im Biologie-Unterricht der achten Klassen auf dem Lehrplan steht.

Auf einer Zeitreise bekamen die Gäste einen Film zur Geschichte der elektronischen Datenverarbeitung vorgeführt, bestaunten alte Computer und warfen durch von Schülern gebastelte Schlüssellöcher einen Blick in die Geschichte .

In der Pausenhalle stellte die Lehrerin Lillian Schildt die von ihr geleitete Sanitäts-AG vor, der zwölf Schüler abehören. Die Teilnehmer lernen hier in Zusammenarbeit mit dem DRK Bad Wildungen Erste Hilfe und überwachen während der Pausen den Schulhof. Schildt: „Wenn was passiert, können wir als Ersthelfer einspringen.“

Für ehemalige Schüler war vor allen das „Cafe Klassentreffen“ interessant, wo sie sich und ihre Schulkameraden auf den Fotos ihrer alten Schulklassen wiederfanden. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Neben Würstchen und Snacks gab es in der Mensa eine Kaffeetafel mit einer reichhaltigen Auswahl an Kuchen und Torten. (js)

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