Neuer Kurs mit vertrautem Ziel gesetzt:

Nermin Akkus als neue Leiterin der Mittelpunktschule Sachsenhausen ins Amt eingeführt

Zusammen zuversichtlich für Sachsenhausen als Standort der Mittelpunktschule: (von links) Claudia Knublauch (Fachdienstleiterin Schulen und Bildung vom Landkreis), Jörg Feldmann, Ruth Pfannstiel, Fritz Schäfer und Nermin Akkus.   

Sachsenhausen. „Manchmal ist es besser, ein neues Logbuch zu öffnen und einen neuen Kurs zu fahren“, meinte Brigitte Trietsch, Konrektorin der Mittelpunktschule (MPS) Sachsenhausen, in ihrer Begrüßungsrede zur feierlichen Einführung der neuen Schulleiterin Nermin Akkus.

Trietsch hatte gemeinsam mit dem bisherigen Pädagogischen Leiter Jörg Thiele, der beruflich nach Korbach wechselt, die MPS nach dem Weggang des Rektors Ulf Imhof geleitet. Sie dankte den Kollegen, die sie bisher unterstützten und überreichte der neuen Schulleiterin ein kleines Modellsegelboot.

Seit 2011 Konrektorin

Mit dem Song „Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag“ eröffnete Ester Jung mit Schülerinnen und Schülern musikalisch die Feierstunde. Ruth Pfannstiel, Schulaufsichtsbeamtin am Staatlichen Schulamt in Fritzlar, lobte das berufliche Engagement von Nermin Akkus, die seit 2011 als Konrektorin der Berlin-Tiergarten-Schule in Remsfeld im Schwalm-Eder-Kreis tätig war: „Sie haben sich auf diese Arbeit gut vorbereitet. Für ihre neue Aufgabe brauchen sie viel Kraft, ein gutes Durchhaltevermögen, starke Nerven und ein offenes Ohr.“

Rückblickend auf die Diskussionen um den Erhalt des Schulstandortes in Sachsenhausen meinte Pfannstiel: „Wir hatten leicht schwierige Zeiten in den letzten zwei Jahren, als wir nicht wussten, wo die Reise hingeht.“ Doch jetzt sei der Beschluss zum Bau der neuen Grundschule gefasst und die Schule soll mit Sekundarstufe erhalten bleiben.

Seitens des Kultusministeriums habe es für das Schulamt Fritzlar keine Beschränkungen bei der Einstellung neuer Lehrer gegeben: „Wir haben im Moment genügend Personal an Bord.“ Allerdings gebe es „etwas Not, um entsprechendes Fachpersonal bei der Sekundarstufe zu bekommen.“

Kreisbeigeordneter Fritz Schäfer wies darauf hin, dass aus dem Haushalt 7,5 Millionen Euro für den Bau der neuen Grundschule vorgesehen seien: „Das garantiert den Standort für die nächsten Jahre. Es ist entscheidend, dass wir im ländlichen Bereich die Schulen aufrecht erhalten.“

Waldecks Bürgermeister Jörg Feldmann sicherte der Schulleiterin seine Unterstützung zu und lobte das Kollegium: „Sie haben eine tolle Mannschaft.“ Die MPS zeichne die Großgemeinde Waldeck aus. Personalratsvorsitzender Erik Liebald bot Akkus die Zusammenarbeit des Kollegiums an.

In Sachsenhausen bleiben

Sichtlich bewegt dankte Nermin Akkus ihren Vorrednern. Sie stellte ihrer Einführung ein Zitat von Antoine de Saint-Exupery voran, wobei sie die Schule mit einem Schiff verglich, weil beides ständig in Bewegung sei: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Sie sei „wirklich stolz“ ihre Tätigkeit an der MPS aufzunehmen: „Wir haben das Ziel, am Standort in Sachsenhausen zu bleiben.“

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