Tipp und Tricks für große Touren durch alle Kontinente

Unimog-Freunde treffen sich am Edersee

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35 Mitglieder des Unimurr- Freundeskreises der Unimog-Fahrer trafen sich in der Jugendherberge am Edersee zu ihrer Wintertagung

35 Mitglieder des Forums Unimurr haben sich am Wochenende zu ihrer Wintertagung in der Jugendherberge am Edersee getroffen.

Waldeck. Der Frundeskreis zählt bundesweit 1020 Mitglieder, die sich für Technik und Touren rund um das Kultfahrzeug Unimog interessieren. Zu ihrem Treffen in Waldeck hatten die Unimog-Freunde, die in ihrem Vereinsnamen den Namen des Vereinsgründers Murr tragen, nur sechs Exemplare des legendären Fahrzeugs mitgebracht. 

Vor allem die älteren Unimogs wurden liebevoll restauriert und gelten als wertvolle Sammlerstücke. Sie sollten beim Wintertreffen nicht unnötig dem Streusalz auf den Straßen ausgesetzt werden. Beim Sommertreffen, das demnächst wieder auf einem Off-Road-Gelände ausgetragen wird, werden dann wieder Dutzende der geländegängigen Fahrzeuge ausgeführt. Schlamm macht den Karosserien weniger aus als Salz. 

Für die abenteuerlichsten Expeditionen geeignet.

Vorsitzender des Unimurr-Forums ist Michael Dahmen aus Würselen bei Aachen. Er spricht für die technikbegeisterte Unimog-Fahrer aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihre Fahrzeuge oft aus Bundeswehr-Beständen oder von Feuerwehren als Bastel-Herausforderung erworben haben. 

Viele haben so genannte Wohnkoffer oder mehr oder minder bequeme Expeditionskoffer mit extra großen Wassertanks und Photovoltaikanlage auf der Ladefläche montiert. Mit diesen Gefährten unternehmen sie oft abenteuerliche Reisen kreuz und quer durch alle Kontinente. 

Große Bodenfreiheit und extrem geländetauglich

"Das Schöne an usnerem Forum ist die Möglichkeit, sich bei einer Panne unterwegs schnell sachkundige Hilfe organisieren zu können", berichtet Dahmen. Nicht ohne Grund hätten sich sogar Unimog-Fans aus Indien, Kananda oder Finnland dem Forum angeschlosssen: "Irgendwer weiß immer, was zu tun ist, wenn die Wasserpumpe leckt oder der Motor Öl verliert."

Der Unimog mit seiner hohen Bodenfreiheit und Geländeteauglichkeit  ist eine Nachkriegs-Erfindung, die ab 1949 serienmäßig in Göppingen produziert wurde. Ab 1951 übernahm der Motoren-Lieferant Daimler-Benz die ganze Produktion und velegte sie in das Werk Gaggenau. Seit 2002 werden Unimogs im Mercedes-Benz-Werk in Wörth hergestellt. Der Name Unimog steht übrigens für Universal-Motor-Gerät.  

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