Offiziell an die Bewohner des Stadtteils Waldeck übergeben

Waldecker „Schlossgarten“ ist fertig umgestaltet - Sonnendach für Bühne

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Ein Hingucker: die Veranstaltungsbühne im Waldecker "Schlossgarten" (vormals Mauergarten) mit dem dazugehörigen, umgestalteten Platz.

Waldeck. Trübsal blasen ist die Sache der Waldecker nicht. In einer Zeit, da Banken, Apotheke und Schule dem Stadtteil Adieu sagen, spucken Ortsbeirat, Vereine und „Aktives Waldeck am Edersee“ erst recht in die Hände und setzen gemeinsam mit der Stadt ein Zeichen:

Mehr als 30 Freiwillige arbeiteten am Samstag an der Bühne des früheren „Mauergartens“ unterhalb der Parkplätze von Schloss Waldeck.

Anlass: Das neue, passend zum Edersee segelartig wirkende Dach der Bühne ist fertig geworden. Sofort im Anschluss gestaltete und befestigte die Gruppe der Helfer den weiten Platz davor. Unter Einsatz vieler Spaten, Schaufeln, Rechen, Hacken, Schubkarren, eines Baggers und mehrerer Traktoren setzten die Frauen und Männer 50 Gehölze neu, brachten Bänke in Position und auf Vordermann und verlegten Steinbeete.

Gemeinsam mit der Bühne wartet der so vorbereitete Platz auf die ersten Veranstaltungen – und firmiert unter einem neuen, angemessenen Namen. „Schlossgarten“, verriet Ortsvorsteher Uwe Neuschäfer gestern bei der offiziellen Übergabe des Bühnen-Segeldaches an den Stadtteil. „Im Ort hat sich der Name schon weitgehend durchgesetzt“, fügte er hinzu.

Bürgermeister Jörg Feldmann freut sich darauf, dass viel Leben in den nächsten Wochen und Monaten den Garten füllt: „Eine tolle Idee, das diesjährige Stadtfest hierher zu verlegen“, nannte er ein Beispiel. Los geht´s am Pfingstsamstag mit dem Märchentag. Außerdem veranstaltet der Verein WaJuKu an diesem Ort ein Kinder-Musical. Die Lelbacher Blechbläser haben sich ebenso zu einem Konzert angekündigt wie die Lokalmatadoren vom Shanty-Chor. Die „Zarten Tauben“ ziehen ihr Fest vom Herbst in den Sommer vor, um im „Schlossgarten“ feiern zu können. „Vieles ist hier machbar, zum Beispiel auch Märkte“, unterstrich Neuschäfer.

Die vielen Möglichkeiten bestehen auch, weil die Stadt zusätzlich zwei Bauwagen ausrüstet: einen als Garderobe, einen weiteren zum Vorhalten der Bühnentechnik. „Sie werden zu den Ereignissen hergefahren, stehen auch den übrigen Stadtteilen zur Verfügung und sind sonst sicher untergebracht“, erklärte Feldmann.

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