CDU weiter stärkste Kraft

Die FDP überholt bei Kommunalwahl in Willingen die SPD

Auszähl-Marathon im Rathaus: Gemeinde-Mitarbeiter wie (von links) Horst Dreschers, Sigrid Schäfer und Sebastian Hecker hatten alle Hände voll zu tun.
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Auszähl-Marathon im Rathaus: Gemeinde-Mitarbeiter wie (von links) Horst Dreschers, Sigrid Schäfer und Sebastian Hecker hatten alle Hände voll zu tun.

Wenig Änderung an der Spitze, gravierende Verschiebungen dahinter: Das Willinger Wahlergebnis liegt vor.

Willingen (Upland) – Mit leichten Verlusten bleibt die CDU stärkste Kraft in der Upländer Gemeindevertretung, dahinter gibt es eine größere Änderung: Die FDP löst die SPD als zweitstärkste Kraft ab. Knapp hinter den Sozialdemokraten liegen die Freien Wähler.

Die CDU kommt mit 31 Prozent (-1,7) weiterhin auf zehn Mandate. Mit vier Prozentpunkten Zuwachs kommt die FDP auf 26,5 Prozent der Stimmen und acht statt sieben Sitze. Die SPD verliert deutlich: 21,6 statt 28,2 Prozent der Stimmen, sieben statt neun Sitze. Einen Sitz mehr, also nun insgesamt sechs, erobern die Freien Wähler mit 20,8 Prozent (+4,3).

Insgesamt entfallen auf die CDU 24 215 Stimmen. Gewählt sind damit Jochen Schmitt (2559 Stimmen), Jörg Stremme (2033), Christopher Leeser (1811), Karl Leihe (1771), Heinrich Ullbrich (1768), Andreas Wandel (1708), Bernd Nackas (1407), Karin Pidel (1283), Friedrich Pohlmann (1278) und Patrick Stöcker (1253).

Die FDP kommt auf 20 683 Stimmen. Die meisten bekam Dieter Schütz (2368), gefolgt von Jessica Kiel (1853), Holger Vogel (1733), Frederic Küthe (1642), Arndt Brüne (1556), Jörn Kesper (1454), Dirk Wilke (1305) und Heiner Jäger (1241).

Die SPD erhielt 16 888 Stimmen. Gewählt sind Thorsten Kesper (2013 Stimmen), Detlef Ückert (1852), Stephan Scharnhorst (1513), Manfred Feistner (1294), Thorsten Engelbracht (1188), Anika Trachte (1137) und Andre Althaus (1135).

16 258 Stimmen gingen an die Freien Wähler. Am stärksten mit 2163 Stimmen schnitt Friedrich Wilke ab, gefolgt von Ann Kristin Gohmert (1872), Oliver Emde (1696), Friedrich Engelbracht (1625), Ingolf Schinze (1610) und Talida Küthe (1028). (wf)

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