Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall zwischen Willingen und Brilon

+
Unfall zwischen Willingen und Brilon: Aus bislang nicht geklärter Ursache stießen ein silbergrauer Opel und ein schwarzer Chevrolet etwa im Grenzgebiet zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen frontal zusammen.

Willingen/Brilon Wald. Drei verletzte Personen und zwei völlig zerstörte Pkws sind das Resultat eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon ereignet hatte.

Aus bislang nicht geklärter Ursache stießen ein silbergrauer Opel und ein schwarzer Chevrolet etwa im Grenzgebiet zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen frontal zusammen. Nach Angaben der Polizei war eine Frau aus Willingen mit ihrem Astra in Richtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam der Opelfahrerin ein im Hochsauerlandkreis zugelassener Chevrolet entgegen, in dem sich ein Mann und eine Frau befanden. Alle drei Personen wurden bei dem Crash verletzt, zwei davon so schwer, dass die beiden Rettungshubschrauber Christoph 7 und Christoph 8 angefordert werden mussten.

Die Feuerwehr aus Willingen wurde gegen 14.55 Uhr von der Leitstelle alarmiert. Zunächst hieß es, dass drei Personen auf der B 251 in ihren Fahrzeugen eingeklemmt seien. Daraufhin rückte Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mit 15 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die verletzten Personen nicht aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. Allerdings lief eine große Menge Betriebsstoffe aus, die von den Freiwilligen mit Bindemittel abgestreut wurden. 

Ein Trupp sperrte auf Anweisung der Polizeibeamten aus Brilon die Straße mit Pylonen ab und sorgte dafür, dass die angeforderten Rettungshubschrauber genügend Platz für die Landemanöver hatten. Über Funk lotste Jürgen Querl die Retter aus der Luft zum Einsatzort. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und das kontaminierte Bindemittel aufgenommen. Die ebenfalls zum Unfallort alarmierten Kräfte der Feuerwehr Brilon konnten ihre Alarmfahrt abbrechen.

Die Rettungskräfte waren mit drei Notärzten aus dem Hochsauerlandkreis und aus Waldeck-Frankenberg sowie drei Rettungswagen vor Ort. Nach der Erstbehandlung konnte eine Person mit einem RTW in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert werden. Für die beiden anderen Unfallopfer wurden die Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen und Christoph 7 aus Kassel angefordert. Die Notärzte versorgten die beiden Verletzten, sodass die Luftretter gegen 16.30 Uhr mit ihren Maschinen und den Verletzen von der B 251 abheben konnten.

Die Polizei sperrte die Bundesstraße 251 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und sicherte die Spuren. Zum Unfallhergang konnten die Beamten aus Brilon vor Ort zunächst keine Angaben machen. Insgesamt waren am Unfallort sechs Beamte eingesetzt. Die Strecke konnte nach rund zweieinhalb Stunden für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin.de)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion