Schnitt von 1,2 und 1,3

Beste Abiturientinnen der Uplandschule schmieden Pläne

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Die besten Abiturientinnen der Uplandschule: Hannah Schumann und Emily Schönberg (rechts).

Willingen. Emily Schönberg und Hannah Schumann haben an der Uplandschule das beste Abitur abgelegt. Mit ihren Traumnoten haben sie unterschiedliche Pläne.

„Man hört immer vom Abitur: Das ist etwas ganz großes – und wenn es nicht gut läuft, hast du ein Problem“, sagt Emily Schönberg. Jetzt ist die Reifeprüfung rum, ein Problem hat sie nicht: Mit einem Notendurchschnitt von 1,2 hat sie das beste Abitur der Uplandschule hingelegt. Aufregende Wochen sind zu Ende: „Und eigentlich hab ich mir mehr Stress gemacht als nötig“, sagt die junge Willingerin.

Mit 1,3 den zweitbesten Schnitt hat Hannah Schumann aus Eimelrod: „Jetzt fühle ich mich erst mal ein bisschen leer – alles, worauf man den Großteil seines Lebens drauf hingearbeitet hat, liegt hinter einem.“ Emily stimmt zu: „Da fehlt was.“

So ähnlich ihre Gefühle zur Schulzeit sind, so unterschiedlich sind ihre Pläne für die Zukunft. „Ich weiß es noch gar nicht genau“, sagt Emily. Sie wolle erst einmal Urlaub machen und schauen, was sich so ergibt. Eines sei ihr klar: „Ich bin nicht der Typ dafür, im Büro zu sitzen.“ Sie interessiert sich für Sprachen, aber auch für Tanz und Musik und kann sich vorstellen, sich in diese Richtungen zu entwickeln. Ein Musical-Workshop gehört zu ihren Plänen.

Hannah hingegen möchte in Hamburg Jura studieren. Ihr Ziel ist es, Staatsanwältin zu werden. „Ich weiß, dass dafür ein überdurchschnittliches Staatsexamen nötig ist, aber ich brauche hochgesteckte Ziele“, erklärt sie. Lieber erreiche sie ein solches nicht, als etwas zu einfaches zu schaffen – und dann damit leben zu müssen.

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