Hemmschwellen bei Willinger Praxistag abgebaut

Flüchtlinge und Gastronomen lernen sich kennen

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Praxistag in Willingen: An Arbeit in der Gastronomie interessierte Flüchtlinge und Unternehmer haben sich kennengelernt.

Willingen. Beim Willinger Praxistag haben Flüchtlinge das Gastgewerbe kennengelernt – und Unternehmer potenzielle Auszubildende.

Sie waren Tischler oder Bauarbeiter. Sie sind aus ihrer Heimat geflohen. Und alle wollen sie im deutschen Arbeitsleben Fuß fassen: Beim Praxistag hat die Gemeinde Willingen Flüchtlinge eingeladen, die Arbeit in der Gastronomie kennenzulernen. 

13 Flüchtlinge waren dabei und besichtigten Göbels Landhotel. Dabei sollten sie potenzielle Einsatzbereiche ansehen, erklärt Wirtschaftsförderer Dieter Pollack: Küche, Restaurant und Zimmer. 

Im Anschluss wurden ihnen Ausbildungsberufe vorgestellt: die dreijährigen Lehren für Köche, Hotel- und Restaurantfachleute sowie die zweijährige zur Fachkraft im Gastgewerbe. Andere Willinger Unternehmer präsentierten die Vielfältigkeit der Upländer Gastronomie. 

Die Gespräche zwischen diesen und den Flüchtlingen waren für Pollack das wichtigste am Praxistag: „Vorbehalte gibt es bei den meisten nicht wegen der Menschen, sondern wegen der Sprache.“ Die Flüchtlinge werden in Kursen des Vereins „Let‘s go“ betreut und sprechen schon gut deutsch: „Diese erste Hemmschwelle ist weg“, sagt Pollack.

Was beim Praxistag sonst noch im Angebot war, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der WLZ.

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