Interview vor der Miss-Hessen-Wahl

Für Miss Waldeck-Frankenberg Leonie Becker steht die Hessen-Wahl an

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Mit Meerjungfrauen-Flosse: Leonie Becker, die „Miss Waldeck-Frankenberg 2017“, hat nach dem Wettbewerb in Frankenberg an der deutschen Miss-Mermaid-Wahl in Ägypten teilgenommen, bei der sie Vierte wurde. Auf dem Foto posiert sie bei dem Wettbewerb dort mit ihrem Freund Aaron Raupach. www.lichtfang-foto/nh

Waldeck-Frankenberg. Die 23-Jährige Leonie Becker aus Willingen-Eimelrod  wurde Mitte September zur Miss Waldeck-Frankenberg gekürt. Jetzt bereitet sie auf die Miss-Hessen-Wahl am 20. Januar in Gießen vor.

Ihr Freund hatte sie heimlich angemeldet, bei der Generalprobe war sie zwei Mal auf dem Laufsteg gestolpert, und das Kleid für den Auftritt musste sie sich erst kaufen, weil sie eigentlich keine Kleider trägt: Leonie Becker hatte mit allem gerechnet, als sie im September in Frankenberg zur Wahl der Miss Waldeck-Frankenberg angetreten war, aber nicht damit, dass sie diesen Wettbewerb gewinnt.

Leonie Becker, wie waren Ihre drei Monate als „Miss Waldeck-Frankenberg“?

Leonie Becker: So wirklich Großartiges ist leider nicht passiert. Es ist ja auch eher ein kleiner Titel. Ich war aber nochmal im Modehaus Heinze in Frankenberg, wo im September die Miss-Wahl stattfand. Da habe ich mein Kleid für die Miss-Hessen-Wahl gekauft.

Sie haben aber noch nicht bereut, dass Sie mitgemacht haben?

Becker:Nein, auf keinen Fall. Ich freue mich auf die Miss-Hessen-Wahl am 20. Januar in Gießen. Das wird bestimmt auch wieder ziemlich spannend. Allein die Leute und die Mädels, die man kennenlernt, das ist eine schöne Erfahrung.

Lara-Chiara Behr aus Viermünden, die bei der Miss-Wahl Vierte geworden ist, hat danach bei einem Meerjungfrauen-Wettbewerb mitgemacht und ist die deutsche „Miss Mermaid“ geworden. Sie haben da auch mitgemacht und sind Vierte geworden. Wie kam es dazu, dass Sie da auch dabei waren?

Becker: Bevor mein Freund mich heimlich für die Wahl zur Miss Waldeck-Frankenberg angemeldet hatte, hatte ich mich schon für die Miss-Mermaid-Wahl in Ägypten angemeldet, die aber danach erst stattgefunden hat. Mein Freund ist Sicherheitstaucher und war auch dabei. Wasser ist eigentlich nicht mein Element, deshalb war ich stolz, dass ich mich das überhaupt getraut habe. Das Fotoshooting mit Flosse unter Wasser hat echt Spaß gemacht.

Nach der Miss-Waldeck-Frankenberg-Wahl geht es jetzt für Sie also mit der Miss-Hessen-Wahl weiter. Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Becker: Ich habe mit solchen Wettbewerben ja noch nicht so viel Erfahrung, denke aber, das wird ähnlich ablaufen wie in Frankenberg. Da ich es nicht gewohnt bin, in hohen Schuhen zu laufen, habe ich auf High Heels geübt. Ich laufe ja sonst immer wie ein Bauer. Und ansonsten werde ich einfach ich sein.

Welche Chancen rechnen Sie sich für die Hessen-Wahl aus? In Frankenberg waren Sie ja überrascht, dass Sie gewonnen haben.

Becker:Ich glaube, dass da viele unglaublich hübsche Mädels sein werden. Deshalb kann ich schwer einschätzen, wo ich am Ende lande. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich wieder gewinne. Da hätte ich total Lust drauf.

Auf Ihrer Facebook-Seite gibt es Fotos von Ihnen im Dirndl und welche im Bikini. Worin fühlen Sie sich am wohlsten?

Becker: Eher in Kleidern. Ich hatte ein ganz großes Problem, zum ersten Mal im Bikini vor Leuten zu laufen. Da wird man ja ganz anders und direkter angeguckt als am Strand. Wenn man das ein Mal gemacht und sich getraut hat, dann geht das aber.

In solchen Outfits mussten Sie ja auch in Frankenberg auftreten. Wissen Sie schon, welche Garderobe bei der Miss-Hessen-Wahl verlangt wird?

Becker: Ganz genau weiß ich das nicht. Wir sollen aber wieder einen Bikini und ein Abendkleid mitbringen. Ich werde in Gießen einen anderen Bikini tragen als in Frankenberg – den hatte ich mir schon für den Urlaub gekauft.

Sie waren Maler- und Lackiererin und machen jetzt eine Ausbildung zur Optikerin. Jetzt haben Sie schon an zwei Miss-Wahlen teilgenommen. Kommt für Sie auch ein Job in der Modelbranche in Frage?

Becker: Das ist schwer zu sagen. Aber wenn ich ein Angebot bekommen würde, würde ich nicht Nein sagen. Ich würde es sicher mal probieren.

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