Willingen Gemeindevertreter einig über ausgeglichenen Etat

Haushalt einstimmig beschlossen

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Zu den großen Themen der Haushaltsdebatte im Upland gerhörte auch der geplante Bau eines Stadions in Schwalefeld und der Verkauf des Hoppecketal-Stadions.

Willingen. Am Ende waren sie sich alle einig: Ohne Gegenstimmen beschlossen die Willinger Gemeindevertreter den Haushalt für das kommende Jahr.

Diskussionsstoff bot einzig die geplante Erneuerung der Küche im Besucherzentrum, die mit 258 000 Euro im Wirtschaftsplan für den Kurbetrieb zu Buche schlägt. „Uns erschließt sich nicht die vorrangige Notwendigkeit der Küchenrenovierung“, erklärte Friedrich Wilke (FWG). „eine Renovierung des Saunabereichs sehen wir als dringender an.“ Deswegen beantragten die Freien Wähler einen Sperrvermerk für diesen Posten, um eingehender beraten zu können. Sanierung im Bad 2017 Jochen Schmitt (CDU) erinnerte aber daran: „Die Küche entspricht nicht mehr den brandschutztechnischen Erfordernissen“. Karl-Wilhelm Schweinsberg (SPD) befand die Diskussion als „unverständlich“. Schließlich würden sowohl Gastronomie als auch Veranstalter eine funktionsgerechte Küche brauchen. Die FWG scheiterte schließlich mit ihrem Antrag für den Sperrvermerk und stimmte mehrheitlich gegen den Wirtschaftsplan für den Kurbetrieb. Aus dem Gemeindehaushalt werden dem Kurbetrieb im nächsten Jahr 350 000 Euro zugeführt. Dieter Schütz (FDP) wies bereits auf die großen Sanierungspläne für 2017 hin: Dann soll das Lagunen-Erlebnisbad für mehr als acht Millionen Euro erneuert werden. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Donnerstag, 17. Dezember.

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