10-Millionen-Projekt soll im Dezember fertig sein

Helikopter transportiert Stütze für neue Willinger Sesselbahn "K1"

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Drei Tonnen an der Leine, aber die Fracht bleibt ruhig: Ein Hubschrauber hat die Einzelteile einer Stütze der Sesselbahn „K1“ den Berg hinauf geflogen.

Willingen. Wo der Berg zu steil ist, muss ein Hubschrauber ran: Zur Montage der letzten Stütze der Achter-Sesselbahn K1 wurde eine Spezialfirma angeheuert.

Der Schwerlasthelikopter steigt aus der Staubwolke hervor, die er an der Baustelle am Köhlerhagen aufgewirbelt hat, dreht sich in der Luft und fliegt mit seiner tonnenschweren Fracht los: Eine der Stützen der Achter-Sesselbahn „K1“ wurde gestern per Hubschrauber den Berg hinauf transportiert. 

Während 13 der 14 Stützen der Anlage mit einem Kran montiert wurden, ist der Hang am Standort von Nummer 8 zu steil – nur mit enormen Aufwand hätten eine Baustraße und Plattform errichtet werden können, zudem grenzt geschützter Borstgrasrasen an, erklärt Jörg Wilke, Geschäftsführer der der Liftgemeinschaft Köhlerhagen. 

Also hat diese eine Spezialfirma engagiert, die auch schon beim Bau der Ettelsberg-Seilbahn tätig war. Die riesige Metallsäule, das 3,8 Tonnen schwere Querstück und zwei weitere Teile hebt das Heli-Team nacheinander vom Hang auf und bringt sie zu den am Fundament wartenden Konstrukteuren. 

Der Hubschrauber verfügt über einen doppelten Rotor: Einer läuft mit, einer gegen den Uhrzeigersinn – so liegen der Heli und seine Fracht stabil in der Luft. Das Bodenteam hält mit Halteleinen die Richtung. Die Arbeit läuft problemlos: In einer Viertelstunde sind die Flüge abgeschlossen. 

„Wir sind im Zeitplan“, fasst Wilke den Stand der Bauarbeiten zusammen – im Dezember soll die Bahn fertig sein.

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