Neuer Verein will die Situation von Tieren verbessern

Tierschutz in Willingen: Hunden eine zweite Chance geben

Schlimme Verhältnisse: Die „Hundehilfe“ will das Partnertierheim in Ungarn unterstützen.
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Schlimme Verhältnisse: Die „Hundehilfe“ will das Partnertierheim in Ungarn unterstützen.

Tierschützer aus Hessen und Nordrhein-Westfalen haben die „Hundehilfe Second Chance“ gegründet. Aus der Kooperation zwischen dem Hundesportverein Willingen und einem Tierheim in Ost-Ungarn ist diese Idee entstanden.

Willingen – Warum gerade Ost-Ungarn? Die Verhältnisse für Hunde sind in den ost- in südeuropäischen Länder um ein Vielfaches schlimmer als in Deutschland. Dort gibt es noch staatliche Hundefänger und auch Tötungsstationen für Hunde. Auch das Verständnis der Bevölkerung für den Umgang mit den Haustieren ist dort anders als hier.

Hunde werden mit Gegenständen geschlagen und erschlagen, aufgehängt, angekettet über viele Jahre hinweg, sie bekommen kein ausreichendes Futter.

Sind die Hunde dann einmal in einem Tierheim aufgenommen worden, ist die Situation ein wenig besser. Sie werden mit ausreichend Futter versorgt, zumindest solange etwas da ist und die allernötigste medizinische Versorgung findet statt. Dennoch haben sie über den Winter nur einen Blechverschlag der zwar vor Regen, aber nicht vor Kälte schützt.

Die neue „Hundehilfe Second Chance“ möchte dem Partnertierheim in Ost-Ungarn helfen, den Hunden im Tierheim eine bessere Versorgung zukommen zu lassen. Das betrifft die Versorgung mit Futter, eine verbesserte medizinische Versorgung und auch gerade jetzt vor dem Winter sind wärmende Decken, Bettlaken und Handtücher für die Hundehütten nötig.

Aufläufe sollen für die Vierbeiner gebaut werden, und eine schrittweise Instandsetzung der Hundeunterkünfte sind weitere Projekte für die kommenden Jahre.

Das wichtigste Ziel ist es aber, die Hunde aus dem Tierheim in Ungarn in Familien nach Deutschland zu vermitteln. Die Hunde im Tierheim haben oft eine dramatische Vergangenheit, selbst die Jüngsten von ihnen sind betroffen. Alle Tierheimhunde dort haben nach Ansicht der Tierschützer ein besseres Leben verdient. Nichts wäre schöner, als Menschen zu finden, die die Hunde aus Ungarn in ihr Herz schließen und ihnen die gute Seite eines Hundelebens zeigen.

Die Mitglieder der „Hundehilfe Second Chance“ würden sich freuen, weitere Helfer in ihrem Verein begrüßen zu dürfen oder Menschen zu finden, die mit Sach- oder Geldspenden den Tierschutz in Ungarn unterstützen. Ansprechpartner und weitere Informationen gibt es im Internet unter hundehilfesecondchance.de.  red

Spendenkonto: Hundehilfe Second Chance, IBAN: DE74 4165 1770 0000 0484 13.

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