Startschuss für Begegnungscafé fällt am kommenden Montag

Internationale Runde in Usseln

Ein neues Angebot für Usselner und Flüchtlinge: Auf Initiative von Manfred Niemeier (links) und Heike Hartema besteht am Montag ab 19 Uhr Gelegenheit, im „Kleinen Landhaus“ in lockerer Runde zusammenzusitzen und sich besser kennenzulernen.  Foto: pr

Willingen-Usseln. Internationale Runde im evangelischen Gemeindesaal: Pfarrerin Gisela Grundmann begrüßte zum Begegnungsabend rund 30 Flüchtlinge aus neun verschiedenen Ländern und etwa 20 Usselner. Zu den Teilnehmern zählten Menschen aus Syrien, dem Irak und dem Iran, ein Palästinenser, Asylbewerber aus Pakistan und Afghanistan sowie aus Afrika (Elfenbeinküste, Somalia und Eritrea).

Inhaltlich ging es bei der Veranstaltung schwerpunktmäßig um das bevorstehende Osterfest, über dessen Bedeutung die Pfarrerin berichtete. Dr. Dirk Bender ging auf die ärztliche Versorgung im Upland ein. Julia Bender lud zum Deutschkurs für Anfänger und Fortgeschrittene ein, der jeweils mittwochs ab 16.30 Uhr im evangelischen Gemeindesaal beginnt. Margret Wilke bot an, gemeinsam mit den Flüchtlingen zu kochen. Als Gesprächspartner stand außerdem Dieter Pollack von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. Manfred Niemeier, der sich ebenfalls für die Flüchtlinge, die im Upland Aufnahme gefunden haben, engagiert, richtete an die Usselner Mitbürger den dringenden Appell, weiteren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Auch lud er ins Begegnungscafé ein. Dieses neue Angebot soll dazu beitragen, Berührungsängste zu überwinden und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Startschuss fällt am kommenden Montag, 21. März. Heike Hartema öffnet in der Zeit von 19 Uhr bis 21 Uhr ihr Café („Das kleine Landhaus“). Sofern das Angebot, dort in lockerer Runde zusammenzusitzen, gut angenommen wird, soll hier in Zukunft regelmäßig Gelegenheit zum Treffen gegeben werden.

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