Mit vier Jahren einer der jüngsten Könige

Janosch Heydel regiert den Nachwuchs der Schwalefelder Schützen

Neue Regenten: Janosch Heydel (vorne mit dem Adler) und Johanna Bärenfänger zusammen mit den Flügelschützen Nevio Till-Lach und Nele Berger. Zu den Gratulanten zählen das Königspaar Ann-Christin und Andreas Kesper sowie die Jugendwarte Christoph Müller (l.) und Arnd Lange.

Willingen-Schwalefeld. Mit einem Vierjährigen hat Schwalefeld einen der jüngsten Kinderschützenkönige der Vereinsgeschichte. Der wusste erst einmal nicht, wie ihm geschah.

Geduld zahlt sich aus – das beweisen die Mädchen und Jungen, die am Samstag beim Schwalefelder Kinderschützenfest auf den Vogel werfen: Knapp zwei Stunden lang zielen sie mit kleinen Steinen auf bunte Glühbirnen. Der letzte und entscheidende Treffer gelingt schließlich dem vierjährigen Janosch Heydel aus Bad Arolsen. Der neue Kinderkönig gehört zu den jüngsten Regenten der Vereinsgeschichte.

Als die Jugendwarte Arnd Lange und Christoph Müller ihm die Königskette um den Hals hängen, weiß Janosch zunächst nicht, wie ihm geschieht. Zwar reihte er sich zuvor etliche Male in die Schlange ein, aber dass sein Superhelden-Pullover ihm Superkräfte verleihen würde, damit hatte er wohl nicht gerechnet. Schon als er wenige Minuten später zusammen mit seiner neuen Königin Johanna Bärenfänger (vier Jahre) und den anderen Kindern für das Erinnerungsfoto posiert, huscht ihm aber ein Lächeln über die Lippen. Die Verwandtschaft aus Schwalefeld wird ihm beim Schützenfestumzug 2019 auf jeden Fall den Rücken stärken.

Mehr als 30 Kinder toben an diesem Nachmittag durch die Festhalle. Vorsitzender Volker Leyhe beobachtet das rege Treiben begeistert, bevor er die Ordensträger des Vorjahres auszeichnet: Kinderkönigin Amy-Sophie Herrmann, ihren König sowie den Flügelschützen Yassin Ameur und Tim Berger.

Sie reihen sich gleich nach der Ehrung wieder in die Reihe der Ordensanwärter ein. Nach rund einer Stunde trifft der fünfjährige Nevio Till-Lach die Birne, die den ersten Flügel zu Fall bringt. Der zweite geht an Tims ältere Schwester Nele Berger (neun Jahre).

Die im Anschluss an das Vogelwerfen geplante Familienolympiade ersetzen die Schützen wegen der fortgeschrittenen Zeit kurzerhand durch eine Tombola. Traditionell klingt das Kinderschützenfest mit dem Luftballonwettbewerb aus. Im Vorjahr flogen die Ballons von Jonas Figge, Johanna Bärenfänger und Tabea Becker am weitesten.

Von Natalie Rummel

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