27 Feuerwehrleute und ein Schornsteinfeger im Einsatz – Rußablagerung als Ursache

Kaminbrand in Welleringhausen

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Keine Schäden am Gebäude: Rauch, Flammen und Funken schlugen aus dem Schornstein. Für alle Fälle standen Strahlrohre und Drehleiter in Bereitschaft.

WELLERINGHAUSEN. Nach einem Kaminbrand in der Straße „Zum Mühlenhof“ haben Feuerwehrleute die Wohnräume überprüft und den Brandschutz vorsorglich sichergestellt. Das Feuer griff aber nicht vom Schlot auf das Gebäude über und der Schornstein brannte selbstständig aus.

Laut Einsatzleiter Stefan Behlen war vermutlich Kaminruß ausschlaggebend für den Brand – das bestätigte am Nachmittag auch Schornsteinfeger Rüdiger Schalk.

Der Hausbesitzer selbst hatte die Feuerwehr am Mittwochvormittag gegen 9.30 Uhr verständigt. Bei Eintreffen der Willinger Ortswehren, die mit 27 Einsatzkräften anrückten, schlugen Rauch, Flammen und Funken aus dem Schornstein. Die Einsatzkräfte konnten gegen den Brand selbst nicht vorgehen – weil Löschwasser im heißen Kamin sofort verdampfen und sich damit schlagartig ausbreiten würde, müssen Kaminbrände kontrolliert sich selbst überlassen werden.

In den Wohnräumen überwachten die Feuerwehrleute in allen Etagen die Wände und Decken am Kamin. Die Hitze löste laut Behlen aber kein Feuer im Gebäude aus. Dennoch waren für alle Fälle Strahlrohre vorbereitet. Auch die Drehleiter stand für einen schnellen Einsatz bereit.

Einsatzleiter Behlen forderte Schornsteinfeger Rüdiger Schalk aus Korbach an, der mit einem Gesellen am Einsatzort eintraf, um schließlich den Schlot zu reinigen. Schaden am Gebäude entstand nicht, die Upländer Feuerwehrleute rückten nach gut einer Stunde wieder ab. (112-magazin.de)

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