Deutschland-Premiere

Kino im Willinger Lagunenbad: Popcorn im Schwimmbecken ist tabu

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Das Lagunenbad feierte am Donnerstag Deutschland-Premiere: Erstmals gab es Kinovergnügen im Wasser. Schon vor Filmbeginn waren alle Schwimmreifen in Beschlag genommen.

Willingen. Im Lagunenbad gab es am Donnerstag eine ungewöhnliche Deutschland-Premiere: Kinospaß im Hallenbad. Im Schwimmreifen konnten die Besucher im 33 Grad warmen Wasser dahindümpeln und gleichzeitig Kino-Hits anschauen. Popcorn im Wasser ist allerdings tabu.

Die vierteilige Filmserie startete mit dem Animationsfilm „Minions“, einem der aktuell erfolgreichsten Kinofilme für junges Publikum. Weil die Schwimmreifen bei der Premiere schon knapp wurden, sorgte Ideengeber Miro Gronau für Nachschub bei den weiteren Vorstellungen.

Idee kommt aus Australien

Gronau, Tourismusmanager der Gemeinde Willingen, hat die Idee aus Australien mitgebracht, wo er ein Betriebspraktikum beim Freizeit-Anbieter „Wet ’n’Wild Sydney“ absolviert hatte. Nachdem am Freitagabend mit „Findet Dory“, dem Nachfolgerfilm von „Findet Nemo“, das Wasser des Lagunenbades thematisch auf der Leinwand aufgegriffen wurde, konnte am Samstag bei „Emoji, der Film“ geplanscht werden. Auch dieser phantasiereiche Animationsfilm lockte ein großes Publikum in die Badereifen und auf die Liegestühle, um dort dem ungewöhnlichen Cineastenvergnügen beizuwohnen.

Mit „Mr. Bean“ endete am Sonntag die Reihe des Wasserkinos. Auch dieser „ultimative Katastrophenfilm“ richtet sich an alle Altersklassen – ein guter Grund, den Sonntagabend mit der ganzen Familie im Willinger Hallenbad humorvoll ausklingen zu lassen.

Möglich wurde das nasse Kino-Vergnügen durch die Unterstützung von der Sparkasse und in Kooperation mit Kinobetreiber Friedrich Bähr. Dass die Besucher des Wasserkinos zwischendurch mit Wasserspritzern und wellenreitenden „Kinostühlen“ rechnen mussten, versteht sich angesichts der vielen jungen Kino-Gäste von selbst.

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