Baugenehmigung liegt vor – Erdarbeiten abgeschlossen

Altes Lagunenbad in Willingen fast vollständig weg: Der Neubau macht Fortschritte

Loch im Boden: Vom alten Lagunenbad in Willingen ist nicht mehr viel übrig.
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Loch im Boden: Vom alten Lagunenbad in Willingen ist nicht mehr viel übrig.

Vom Lagunenbad in Willingen ist nicht mehr viel zu sehen - aber auch hinter den Kulissen macht der Neubau große Fortschritte.

Willingen – Die Rutsche, ein Sauna-Gebäude, ein Teil der Front mit den Büros – und ein großes Loch im Boden: Viel mehr ist vom Willinger Lagunenbad nicht mehr zu sehen. Fast vollständig wird es neu gebaut. Wo die Arbeiten, Pläne und Genehmigungen stehen, erläuterte Bauamtsleiter Marc Honekamp in der Sitzung der Gemeindevertretung auf Anfrage von Dirk Wilke (FDP).

Vor zwei Wochen wurde die Baugenehmigung erteilt – zuvor lag nur eine Teilbaugenehmigung vor, die den Beginn der Arbeiten ermöglicht hatte. Der Planer für die technische Ausstattung des Gebäudes ist vergangene Woche fertig geworden.

Nach dem Ende der Erdarbeiten kann nun auch mit dem Leitungsbau begonnen werden, parallel dazu können die Gasanschlüsse verlegt für das Bad und das benachbarte Blockheizkraftwerk gelegt werden.

Planänderungen waren nötig um den enormen Durchmesser der Lüftungskanäle gerecht zu werden, erläuterte Marc Honekamp weiter. Nun könne mit Hochdruck am Leistungsverzeichnis für den Rohbau gearbeitet werden. Derweil hat das Architekturbüro den ersten Entwurf der Innenarchitektur vorgestellt, bald soll er in die Gremien kommen.

Das Bauprojekt bewegt sich weiter im Kostenrahmen von 26 Millionen Euro, bestätigt Bürgermeister Thomas Trachte auf Anfrage der WLZ. Rund die Hälfte der Baukosten wird durch Förderung des Landes Hessen gedeckt.

Ziel ist es, das neue Lagunenbad zu Weihnachten 2021 zu eröffnen. „Das ist das Idealziel“, betont der Bürgermeister: Eine Verschiebung bis ins Frühjahr 2022 sei durchaus möglich.

Der erste Bauabschnitt rund um die Saunen soll bereits in diesem Winter fertiggestellt und gegebenenfalls geöffnet werden. Aber auch hier gilt: „Es ist fraglich, ob das in dieser Form gelingt und ob das Sinn macht“, erklärt Thomas Trachte. Schließlich seien dann große Teile des Bades noch eine Baustelle – ob sich das mit dem Sauna-Betrieb vertrage, müsse dann überprüft werden. (Wihelm Figge)

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