Junge Talente im Fokus

Land Hessen unterstützt Leistungssport-GmBH der Skiverbände mit 50.000 Euro

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Investition in die Zukunft: Für die Leistungssport-GmbH des Hessischen und Westdeutschen Skiverbandes nahm Werner Weigelt (lniks) vom Innenminister Peter Beuth (2. von links) 50 000 Euro Förderung entgegen – da freuten sich auch Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, SCW-Präsident Thomas Behle, Moderator Jürgen Bangert, Staatssekretär Jens Deutschendorf und Landtagsabgeordneter Jürgen Frömmrich. 

Willingen. Beim Weltcup in Willingen wurde auch der Nachwuchs nicht vergessen: Vom Land Hessen kam Anschub-Finanzierung für eine professionellere Ausbildung.

Einen Förderbescheid über 50 000 Euro hatte der Hessische Innenminister Peter Beuth dabei: Damit unterstützt das Land die „gemeinnützige GmbH Leistungssport“, die der Hessische und der Westdeutsche Skiverband zusammen gegründet haben. Dieses erste länderübergreifende Pilotprojekt im Deutschen Skiverband hat das Ziel, den Wintersport-Nachwuchs am Bundesstützpunkt Ski Willingen/Winterberg professioneller zu fördern.

Mit der Zuwendung komme das Land seiner Verpflichtung nach und fördere die Bemühungen der Skiverbände, die heimischen Talente am Stützpunkt an die Weltspitze heranzuführen, erklärt Peter Beuth. „Aushängeschild der gesamten Region ist mit Stephan Leyhe ein sympathischer Skispringer, der in diesem Winter wieder gezeigt hat, dass Willinger Talente mit der Weltspitze mithalten können“, befand er. Der Weltcup tue sein übriges, um jungen Sportlern die Vorbilder vor die Nase zu setzen.

In diesem Zusammenhang freue ihn, dass die Wintersportregion Willingen/Winterberg bis 2022 „Bundesstützpunkt Nachwuchs“ bleibe und der Bund weiterhin hohe finanzielle Mittel zur Ausbildung von Athleten bereitstelle. Auch den Ski-Club bedachte das Land Hessen zum Weltcup mit 1000 Euro.

Die Leistungssport-GmbH wurde zum 1. Januar gegründet und hat ihren Sitz in Winterberg, erklärt Dr. Werner Weigelt, der die Zuwendung als Präsident des Hessischen Skiverbands entgegennahm. Dass Geld diene vor allem als Anschubfinanzierung, auf erste sichtbare Effekte hofft er im nächsten Winter. Die Ziele, so wie der Innenminister sie zusammenfasste: den Sportstandort durch eintretende Synergieeffekte zwischen den beiden Verbänden stärken, die Nachwuchsförderung noch stärker in den Fokus rücken und die Rahmenbedingungen für Trainer und Athleten noch professioneller gestalten.

Wie sich die Förderung von Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen gestalte, werde derzeit noch geklärt, erläuterte Werner Weigelt. 

Die Gründung der GmbH war schon bei der Übergabe von Fördergeldern für die Uplandschule als Eliteschule des Sports verkündet worden. (wf/red)

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