Lifte geöffnet, Loipen gespurt

Skisaison in Willingen nimmt wieder Fahrt auf

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Viele Gäste haben Spaß an Skibetrieb, ob sie aus nah oder fern kommen, wie die Tessa aus den Niederlanden.

Willingen. Die Willinger Skisaison ist wieder im vollem Gang: Im Vorfeld von Sturmtief Friederike und in der Nacht auf Freitag fiel reichlich Schnee, die Lifte laufen.

Fast ausnahmslos haben die Lifte im rundherum winterweißen Ort geöffnet. Eine bis zu 40 Zentimeter hohe Schicht bedeckt den Boden. Für Langläufer sind zehn Loipen gespurt.

Auch Gäste aus der Nähe, wie Sebastian Müller (rechts) sind spontan angereist.

„Der Schnee ist richtig gut“, sagt Timo Span, der kurzfristig aus der Nähe von Amsterdam angereist ist und mit Töchterchen Tessa den Ettelsberg herab fährt. „Und es ist noch nicht so voll – es sind kaum Holländer da“, fügt er schmunzelnd hinzu. Die Krokusferien beginnen in den meisten niederländischen Provinzen am 24. Februar.

Auch aus der Nähe sind Gäste spontan angereist. Sebastian Müller aus Paderborn hatte schon länger auf die Gelegenheit gewartet; sein Freund Markus Hartwig war in dieser Saison schon in Willingen: „Die Chance für Wintersport nur eine Stunde von zu Hause will ich nutzen“, sagt der Tagesgast.

Flutlicht-Skifahren wieder im Programm

Auch die Verbindungsabfahrten zwischen den Liften sind geöffnet. Zusätzlich zur normalen Öffnungszeit von 8.30 bis 16.30 Uhr wird heute von 18.30 bis 21.45 Uhr Flutlicht-Skifahren angeboten.

Für Willingen ist es der 34. Skitag – lediglich am Donnerstag musste der Betrieb wegen des Orkans abgebrochen werden. Bereits im Dezember liefen alle Lifte. Am Ettelsberg dauerte der Skibetrieb bis Heiligabend, am Ritzhagen bis zum 4. Januar, der Sonnelift lief bis zur Friederike-Pause durchgängig.

Am Wochenende "Top-Bedingungen sicher"

„Auf dem aktuellen Schnee kann man schön fahren“, erklärt Skigebiets-Sprecher Jörg Wilke – viel sei es dabei noch gar nicht. Die Schneeproduktion laufe also weiter. Nach einem sehr gutem Dezember hatten die Liftbetreiber die schneearmen Ferien nicht so dramatisch gesehen. Wie es mit dem Winter weitergeht, sei nicht verlässlich vorherzusagen: „Aber für das Wochenende sind Top-Bedingungen sicher.“

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